Planspiel Börse

Ein Onlinewettbewerb, der es einem ermöglicht, Finanzen und Wirtschaft besser zu verstehen

 

„Planspiel Börse“. Jeder hat schon einmal in irgendeiner Weise von diesem Spiel gehört und weiß, dass es von der Sparkasse organisiert wird, aber was steckt genau dahinter?

Das haben wir uns auch gefragt, als unser Sozialkunde Leistungskurs bei Herrn Nober erfuhr, dass wir beim Planspiel Börse teilnehmen würden. Schließlich erhielten wir im Herbst ein kleines Infoblatt, welches uns die Funktionsweise und die Anmeldedaten lieferte. Nun konnten wir am ersten Oktober in unseren selbst zusammengestellten Gruppen endlich beginnen, die ersten Aktien zu kaufen und dabei stets ein Auge auf den aktuellen Kurs halten. Dafür erhielten wir ein Startkapital von 50.000€. Morgens gegen zehn Uhr und abends gegen 17 Uhr gab es wochentags stets eine Abrechnung, welche uns zeigte, ob unsere Aktien nun an Wert gewonnen oder verloren hatten. Aber auch Courtagegebühren wurden beim Aktienhandel fällig, sodass man sich erst ein wenig mit der Plattform vertraut machen musste. Doch neben dem Geld, spielte auch etwas ganz anderes eine wichtige Rolle- Investitionen in die Nachhaltigkeit. Jeder musste seine persönliche Anlagestrategie entwickeln. Auch in unserem Team, „Spartri“, waren wir zunächst ratlos- nicht nur was unsere Namensbenennung, eine Zusammensetzung aus Sparkasse und Trier, anging, auch unsere Aktien sanken und wir machten Verlust. 
 
Schließlich investierten wir in Google und Bayer, die sich als sehr erfolgreich erwiesen. Besonders die Aktie Google, welche von 637€ auf 756€ sprang, als kurze Zeit nach unserem Kauf, als deren bisherig größte Gewinnmeldung von mehreren Milliarden US-Dollar verkündet wurde.
Von nun an ließen wir unsere Aktienkäufe einfach ein wenig laufen, da durchgehend Gewinn erzielt wurde und wir nicht zusätzliche Gebühren für den Aktienkauf oder den Aktienverkauf bezahlen wollten. Diese Taktik zahlte sich aus, denn nachdem wir zwischenzeitlich einige Ränge zurückfielen, kam es schließlich, dass wir ab November stets unter den „Top 10“ waren und schließlich am finalen Abrechnungstag am elften Dezember 2013 den siebten Platz mit unserer Dreiergruppe regional belegten, was wir allerdings überraschenderweise erst einige Tage danach in der Zeitung herausfanden.  Platz eins belegten „Die Aktienbarone“ der Integrierten Gesamtschule Hermeskeil, welche sogar auf Landesebene den fünften Platz erringen konnten. Regional haben etwa 350 Gruppen teilgenommen.
Trotz der erfreulichen Platzierung war es eigentlich umso interessanter zu erfahren, wie eigentlich die Börse, zumindest in ihren Ansätzen, funktioniert. Zudem hat es viel Spaß gemacht und uns angeregt, im nächsten Jahr erneut daran teilzunehmen und noch besser zu werden. Teilnehmen kann man übrigens auch unabhängig von der Schule und die maximale Gruppengröße lag bei uns bei drei Personen. Im gesamten Leistungskurs gelang es, nicht in die Verlustzone zu sinken, sodass jeder mit einem guten Gefühl diesen Wettbewerb abgeschlossen hat. Wer also interessiert ist und ein wenig in die Themen Wirtschaft und Finanzen hineinschnuppern möchte, ist hier amrichtigen Platz.
Somit fand auch die 31. Auflage vom   „Planspiel Börse“ ihr Ende.
 
DEPOT:
 
(Maximilian Stemper, MSS 11)
 
Quellen:
www.trierischervolksfreund.de; [abgerufen am 13.12.2013