Leben mit Chemie 2013

Zwischen Sauerei, Bäckerei und Zauberei

Der Chemie-Wettbewerb „Leben mit Chemie 2013“

   

Tagtäglich kommt jeder Mensch mit landwirtschaftlichen Produkten in Kontakt. Sei es ein rohes, saftiges Steak zum Grillen, Kartoffeln und Gurken für einen Salat oder Mehl und Butter für einen leckeren Kuchen. Bei letzterem Beispiel reichen diese Grundzutaten nicht aus, um aus einem unförmigen Teighaufen einen wohlgeformten Kuchen zu backen. Um eine gewisse Konsistenz zu erreichen, braucht man keine großen Wunderzutaten, sondern kleine ovale Gebilde: Eier. Um dieses Nahrungsmittel ging es auch beim Chemie-Wettbewerb „Leben mit Chemie“ des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft, der in diesem Jahr unter dem Motto „Ach, du dickes Ei!“ stattfand.
 
Der Wettbewerb „Leben mit Chemie“ hat das Ziel, das Interesse der Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz an der aktuellen Chemie, die uns im Alltag begegnet, zu wecken. Dabei haben die Teilnehmer einerseits die Möglichkeit, vorgegebene Experimente durchzuführen, und andererseits zu bestimmten Zielen Durchführungen zu entwickeln und umzusetzen. In diesem Jahr nahmen insgesamt 3331 Schüler teil. Diese Zahl ist die höchste seit Beginn des Wettbewerbes 2002.
Der Ablauf sieht so aus, dass im Januar die Aufgaben veröffentlicht werden, die dann zahlreiche Schüler in ganz Rheinland-Pfalz bearbeiten. Nach der Anmeldung und der Durchführung der Experimente wird die fertige Mappe eingeschickt. Jeder Teilnehmer erhält entweder eine Teilnahmebestätigung, eine Teilnahmeurkunde, eine Siegerurkunde oder eine Ehrenurkunde. Die höchste Auszeichnung wurde 2013 ganze 816mal vergeben.
 
Im Februar erhielten wir, die Klasse 10c, von Frau Kauf im Rahmen unseres Chemie-Unterrichtes den Auftrag, die Aufgaben des Wettbewerbes „Leben mit Chemie 2013“ zu lösen bzw. zu bearbeiten. Voller Tatendrang und Motivation machten wir uns an die Arbeit. Die Aufgaben variierten zwischen praktischen Experimenten und theoretischen Erklärungen. Zusätzlich hatten wir das Vergnügen, Baisers zu backen, was eine Kreativaufgabe des Wettbewerbs war. Alles ordentlich dokumentiert und verschriftlicht, gaben wir unsere Mappen ab. Jede der Arbeiten wurde von Frau Kauf benotet und wer wollte, konnte auch am Wettbewerb teilnehmen. Folglich ging gut die Hälfte per Post zur Auswertung.
Im Juni bekamen wir dann die Urkunden. Neben einigen Teilnehmer- und Siegerurkunden haben sich auch ein paar Schüler eine Ehrenurkunde erarbeitet.
 
Insgesamt war der Wettbewerb eine interessante Herausforderung, bei der uns klar wurde, wie nah wir im Alltag mit Chemie in Kontakt kommen. Außerdem war dies eine gute Übung, um das saubere, gut lesbare Strukturieren und Gliedern zu üben und die korrekte Ausdrucksweise zu verinnerlichen. Ich denke, dass wir als Belohnung auf jeden Fall einen Kuchen verdient haben – warum nicht einen Eierkuchen?
 

Die Preisträger des HGT:

 
von Manuel Beh, 10c
 
Quellen:

07.06.2013, 15:00-16:30 Uhr