"Du willst es Wissen" - Ein Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Felicitas Koppers. 1. Preis im Fach Chemie beim Regionalwettbewerb

 

 

"Du willst es wissen", unter diesem Motto stand der diesjährige Schülerwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren. Für mich war es das erste Mal, dass ich daran teilnahm.

 

Eine spannende Herausforderung stand gleich zu Beginn der Teilnahme am Wettbewerb: die Wahl des Forschungsthemas. Gemeinsam mit meiner Chemielehrerin, Frau Weskott, war dieses aber schnell gefunden: Welcher Milchschaum hält sich am längsten bei Cappuccino?

 

Bereits im Oktober startete ich meine ersten Versuchsreihen, in denen ich verschiedene Milchsorten verwendete und den Milchschaum mit diversen Geräten erzeugte. Eine weitere Frage war, ob die Temperatur maßgebend für einen optimalen Milchschaum ist.

 

Meine Ergebnisse fasste ich in einer 15-seitigen Arbeit zusammen, was mich einige Nerven kostete und natürlich viel Zeit in Anspruch nahm. Anfang Januar musste diese beim Wettbewerbsleiter eingereicht werden.

 

Am 13. Februar fand dann der mit großer Spannung erwartete Regionalwettbewerb in Bitburg statt. Viele Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Schulen aus der Region Trier/Bitburg präsentierten ihre Forschungsergebnisse. Wir Schüler konnten in einer großen Halle unseren Stand ausgestalten und erwarteten dann - nicht ohne Nervosität - die Jury. Nachdem alle Jungforscher ihre Arbeit präsentiert hatten, war die Ausstellung für die Öffentlichkeit freigegeben. Am Nachmittag begann die Siegerehrung, die von Andreas Korn – Moderator von Logo – mit gestaltet wurde. In der Kategorie Schüler experimentieren/Chemie hatte ich das Glück den ersten Platz zu belegen und war damit für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifiziert.

 

So ging es kurz nach den Osterferien am 23/24. April nach Ingelheim. Dort hat die große Pharmafirma Boehringer, die Ausrichterin des Landeswettbewerbs war, ihren Hauptsitz. Anders als beim Regionalwettbewerb dauerte der Landeswettbewerb sogar volle zwei Tage. Am ersten Tag stand die Präsentation der Forschungsergebnisse vor zwei Jurys im Mittelpunkt. Am Nachmittag des ersten, wie auch am Vormittag des zweiten Tages wurden die Forschungsergebnisse  der interessierten Öffentlichkeit sowie den Journalisten präsentiert. Viele Fragen galt es zu beantworten, da das Thema der Haltbarkeit des Milchschaums bei Cappuccino aufgrund der Popularität des Getränks doch eine Menge Leute interessierte.

 

Den Abschluss der zwei Tage bildete die Siegerehrung, bei der die besten Arbeiten aus den verschiedenen Fachbereichen prämiert wurden. Ich gehörte zwar nicht zu den ersten drei, konnte mich aber über einen Sonderpreis freuen. Insgesamt waren die  Wettbewerbe  für mich ein großes aber auch anstrengendes Erlebnis.

 

Felicitas Koppers