Cambridge-Zertifikat

Cambridge`-1

Ein Erfahrungsbericht von Clara Goetz, Carina Knop, Christina Monz

Alles fing mit dem Infotreffen nach den Osterferien 2011 an. Zunächst wurden wir je nach Leistungsstand in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Unsere Gruppe, die aus sieben Schülern der 10b und vier Schülern der 10d bestand, wurde von Herrn Maier auf den Wettbewerb vorbereitet. Gemeinsam arbeiteten wir auf unser Ziel „Cambridge-Certificate Stufe B1“hin. Herr Maier gab uns Multiple-Choice Aufgaben und half uns dabei unser Lese-und Hörverständnis zu verbessern. Zudem trainierten wir das Schreiben von Essays, in dem uns unser Lehrer Themen oder Überschriften gab, zu denen wir einen Text schreiben sollten, den er korrigierte. Zwischendurch haben wir immer wieder verschiedene Sprachübungen gemacht.

Nach etwas mehr als einem halben Jahr waren bereit für die Prüfungen, zu denen sich von den anfangs elf Leuten sich im Endeffekt acht angemeldet haben. Die mündliche Prüfung fand am 2.12.2011 nachmittags und die schriftliche am 3.12.2011 morgens, beide im HGT, statt. Vor den Prüfungen waren wir natürlich alle ziemlich aufgeregt, da wir nicht wussten, was auf uns zukommen würde. Für den mündlichen Teil wurden wir in Zweier-Gruppen eingeteilt, in denen wir dann jeweils abgeprüft wurden. Im Prüfungsraum warteten zwei Damen aus Deutschland und England auf uns. Während die eine uns Fragen stellte und sich mit uns auf Englisch unterhielt machte sich die andere nicht nur zu unseren Antworten sondern auch zu unserem Auftreten, Notizen. Insgesamt war es für uns eine eher ungewöhnliche Situation, da einerseits alles protokolliert wurde und andererseits die Art der Frau mit uns zu reden an die Stimmen auf den Übungs-CDs erinnerte. Am Tag darauf fanden morgens die schriftlichen Prüfungen statt, die von Herrn Maier beaufsichtigt wurden. Unter genau vorgegebenen Zeiten und Umständen sollten wir zunächst Aufgaben zum Leseverständnis lösen, dann zwei kleine Essays schreiben (Anzahl der Wörter war natürlich vorgegeben) und schlussendlich noch Aufgaben zum Hörverständnis machen. Hierzu ist zu beachten, dass die Lösungen auf einem gesonderten Blatt zu notieren waren und dies meist in Form von Multiple-Choice. Unserer Meinung nach fiel der schriftliche Teil leichter als der mündliche, da man mehr Zeit zum Überlegen hatte und nicht so sehr unter Druck und Beobachtung stand.

Insgesamt waren die Prüfungen zwar mit viel Arbeit verbunden, jedoch konnten wir auch viele neue Erfahrungen sammeln, die uns bestimmt bei weiteren Prüfungen hilfreich sein werden. Außerdem haben wir alle mit Bravour bestanden, wofür wir uns noch bei Herrn Maier für seine tolle Unterstützung und Vorbereitung bedanken.