Austausch und Partner

Austauschbegegnungen mit Frankreich am HGT

Unser Austauschangebot gliedert sich in einen Klassenaustausch und einen Individualaustausch.

Klassenaustausch für Schüler des bilingualen Zuges (Klasse 7):

Voisenon

Austausch Klasse 7 mit dem Collège Nazareth La Salle in Voisenon

http://www.college-nazareth-voisenon.com/

 

 

 


Austausch der Klasse 7e mit Voisenon 2018

Montag: 
Vom 04.06. bis 09.06.2018 fand der diesjährige Austausch mit Voisenon statt. Unsere Abfahrt war für 8.00 Uhr geplant und wir konnten pünktlich starten. Wir trafen uns an der Bushaltestelle vor dem HGT, an der der Reisebus bereits angekommen war und brachten unsere Koffer ins Gepäckfach. Bevor wir in den Bus einstiegen, verabschiedeten wir uns von unseren Eltern. Nach einer sechs-stündigen Fahrt kamen wir am Collège Nazareth La Salle an, wo wir herzlich mit Croissants und Getränken empfangen wurden. Danach wurden wir in Kleingruppen eingeteilt, um die Schule zu erkunden. Um 16.35 Uhr wurden wir in die Familien mitgenommen und konnten die Familie und ihr Zuhause kennen lernen. Typisch französisch wurde spät zu Abend gegessen. 

Dienstag: 
Am nächsten Tag trafen wir uns vor dem Bahnhof von Melun, eine Stadt mit ca. 40 000 Einwohnern. Dort bekamen wir ein Ticket für den Zug nach Paris und die Metro, in die wir später umsteigen sollten. In der Metro, die wir zu Berufsverkehrszeiten nahmen, stießen wir auf viele Personen. Um 9.30 Uhr verließen wir die Metro, und konnten vom Trocadéro aus die Sicht auf den Eiffelturm genießen. Wir überquerten eine Brücke, um zum Eiffelturm zu gelangen. Nachdem wir hier die Sicherheitskontrolle passiert hatten, fuhren wir mit dem Aufzug auf die erste und zweite Etage. Von hier aus hatten wir einen fantastischen Rundumblick über Paris. Zum Schluss machten wir eine Bateau-Mouche-Fahrt, bei der wir Notre-Dame und verschiedene Sehenswürdigkeiten sahen. Den Rückweg traten wir um 14.30 Uhr an, so dass wir pünktlich um 16.35 Uhr von unseren Gastfamilien abgeholt werden konnten. 

Mittwoch: 
An diesem Tag liefen wir in die benachbarte Stadt Melun, in der wir eine Rallye bekamen, die uns von  unserem Ausgangspunkt zum Markt führte.  Um 11.30 Uhr trafen wir uns  alle wieder an einer Bushaltestelle, von wo aus wir nach Voisenon zurückfuhren. Da an diesem Tag sowohl  bei den Franzosen als auch bei uns der freie Nachmittag anstand, verbrachten wir den restlichen Tag in den Gastfamilien.

Donnerstag:
Diesen Morgen trafen wir uns an der Schule und fuhren zu einem ehemaligen Jagdschloss nach Fontainebleau. Während einer deutschen Führung hatten wir die Chance, das Schloss besser kennen zu lernen. Die Mittagspause verbrachten wir mit unseren Austauschschülern gemeinsam in der Kantine der Schule. Nach dem Essen besuchten wir den Unterricht. 

Freitag: 
Heute machten wir eine Vélorail- bzw. Draisinenfahrt. In 5er Gruppen fuhren wir 6,5 km zu einem Picknickplatz und zurück. Dies war sehr interessant, da Draisinenfahrten in Deutschland eher wenig angeboten werden. Draisinen, das sind Wagen mit zwei Fahrradsitzen und drei normalen Sitzplätzen, die auf stillgelegten Schienen fahren. 

Rückblick/Meinungen: 
Wir fanden das Programm sehr interessant und spannend und haben uns in unseren Gastfamilien sehr wohl gefühlt. Das Highlight war auf jeden Fall der Tag in Paris, da viele die erste Chance hatten, Paris näher kennen zu lernen. 

Straßburg

Austausch Klasse 7 mit dem Collège Kléber in Straßburg
http://www.lycee-kleber.com.fr/

 

 

 

 


Erfahrungsbericht: Kathedrale, Europarat und französischer Unterricht
Der Austausch der 9d mit Schülern aus Straßburg

Wie wird es wohl werden? Werde ich mich mit meinem Austauschpartner und seiner Familie gut verstehen? Was werden wir wohl zusammen machen? Hoffentlich klappt sprachlich alles! All das ging uns durch die Köpfe, als wir freitagmorgens im Bus nach Straßburg saßen – auf dem Weg zu unseren Austauschpartnern, die im September/Oktober 2015 bereits für eine Woche bei uns in Trier gewesen waren. Unser Besuch bei den Straßburgern erfolgte vom 22. bis zum 29. April 2016, und auch, obwohl am Anfang einige eher weniger begeistert waren, eins kann ich sagen: Bis auf das leider regnerische und kalte Wetter verlief der Austausch echt gut! Einerseits konnten wir unsere Französisch-Kenntnisse auffrischen und Straßburg entdecken, andererseits ist so ein Austausch natürlich immer eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag.
 
Unsere Austauschpartner waren alle in der achten Klasse, denn das Austauschprogramm unseres Gymnasiums mit dem Collège Kleber fand dieses Jahr zum ersten Mal statt und wir aus der neunten Klasse fungierten als ‘Testpiloten’. Ich finde einen Austausch in der achten oder neunten Klasse generell sehr sinnvoll, da man nicht mehr, wie noch zum Beispiel in der siebten Klasse, etwas hilflos in eine französische Stadt gesteckt wird, in der alle zu schnell sprechen und man das Kulturpotenzial gar nicht richtig ausnutzen kann.
 
Am 22. fuhren wir um zehn Uhr vom HGT ab und kamen nach circa drei Stunden Fahrt mit dem Bus in Straßburg an, wo sich die meisten Schüler zum Mittagessen erst mal mit ihren Austauschpartnern nach Hause begaben, sofern sie nicht zu weit von der Innenstadt weg wohnten. Nachmittags trafen wir uns dann nochmal vor der Kathedrale zu einer Stadtrallye. Das Wochenende verbrachten wir dann mit unseren Austauschfamilien und unternahmen die unterschiedlichsten Sachen. Der Alltag in Straßburg war – abgesehen davon, dass die Schule erst um siebzehn Uhr aus war – gar nicht mal so anders, als der von uns in Deutschland: Die Familie aß zusammen, unterhielt sich, spielte Spiele, …
 
Am Montag ging es mit der Schule los – allerdings nur bis zwölf Uhr und selbstverständlich auf französisch, weswegen das meiner Meinung nach auch ein tolles Erlebnis war. Und sprachlich, das merkten wir schnell, gab es bei uns kaum noch Probleme. Nach dem Mittagessen hatten die Franzosen weiter Unterricht und wir machten unseren ersten Ausflug mit einem der sogenannten Batorama, den Booten, die auf der Ill durch Straßburg fahren. Nach der Tour hatten auch unsere Austauschpartner Schulschluss und ein Großteil von ihnen hielt es für eine tolle Idee, sich im Park zu versammeln – was an sich auch eine gute Idee war, abgesehen davon, dass es kalt war und wir dann gefühlte drei Stunden als Eisklötze im Park standen … Immerhin gab es danach aber Abendessen und ein warmes Bett, auf das man sich freuen konnte. ;)
Dienstags ging es nach unseren vier Schulstunden – und diesmal zusammen mit unseren Austauschpartnern – durch die ‘Neustadt’, wo wir (leider aber nur von außen) das Gebäude des Europarates sehen konnten. Danach waren wir im Parc de l’Orangerie, einem ziemlich großen Park, der einen kleinen Zoo mit unter anderem Affen, Vögeln und einem Pfau beherbergt. (Generell gibt es in Straßburg erstaunlich viele Grünflächen.) Auf dem Weg zurück zum Collège waren wir noch kurz in dem ziemlich beeindruckenden Gebäude der Universitätsbibliothek.
  
Am Mittwoch hatten wir nach der Schule für den Rest des Tages frei und am Donnerstag machten wir unseren letzten Ausflug – allerdings nicht erst nach der Schule, sondern direkt ab acht Uhr, denn wir fuhren zusammen mit unseren Austauschpartnern nach Bitche (mit einem ‘e’ am Ende geschrieben, wohlgemerkt), wo wir die Citadelle besichtigten und danach den Jardin franco-allemand de la Paix, den deutsch-französischen Park des Friedens. 
Freitags trafen wir uns morgens wie immer auf dem Schulhof, verabschiedeten uns, und dann ging es nach dieser ereignisreichen Woche (die sich viel kürzer anfühlte, als sie war) auch schon wieder mit dem Bus nach Hause.
 
Ich kann jetzt nur aus persönlicher Sicht und nicht aus der anderer sprechen, doch sowohl in der Schule und mit meiner Austauschpartnerin als auch bei ihr zu Hause habe ich hauptsächlich positive Erfahrungen gemacht: Alle waren sehr freundlich und einladend, immer darauf bedacht, dass ich mich dort wohlfühle und nebenbei auch noch die Stadt kennenlerne und meine Französisch-Kenntnisse aufbessere. Und tatsächlich: Ich habe das Gefühl, schon wieder viel besser Französisch sprechen zu können. Der Austausch war also rundum ein Erfolg!
 
Text: Emily Schuster-Woldan 

Dijon

Austausch Klasse 7 mit dem Collège Marcelle Pardé in Dijon
http://collegemarcelleparde.xara.hosting/

 

 

 

 

Erfahrungsbericht 2018 zm Schüleraustausch nach Dijon vom 14. Mai bis 19. Mai 2018

Montag, 14.5.2018
Der erste Tag in Dijon

Am Morgen haben wir uns im Foyer getroffen. Wir hatten alle große Koffer dabei. Als Frau Filc und Frau Warner kamen sind wir dann zum Bus gegangen und losgefahren. Die Fahrt war sehr schön wir haben zusammen Spiele gespielt, viel geredet und gelacht! Nach etwas Stau und 5:30 Stunden Fahrt kamen wir an der Schule an, wo wir von den französischen Schülern empfangen wurden. Wir haben unsere Koffer abgestellt und Mathilde, eine Schülerin, hat uns durch die Schule geführt. Anschließend sind wir in den Deutschraum der Austauschschüler gegangen. Dort gab es ein kleines Buffet an dem man sich bedienen konnte! Dann haben wir noch das Programm der Woche besprochen. Schließlich konnten wir mit unseren Gastschülern nach Hause gehen, was Emily und ich auch gemacht haben. Zuhause angekommen konnten wir uns ein bisschen einrichten! Nach ca.1 Stunde musste Juliette unsere Austauschpartnerin zur Generalprobe des Schulkonzertes, welches am Abend stattfinden sollte. Währenddessen waren Emily und ich zuhause, dort gab es eine kleine Nachmittagsmahlzeit: Baguette mit Marmelade! Gegen Abend gingen wir zu dem Konzert! Als wir zurückkamen aßen wir zu Abend und gingen anschließend sehr müde schlafen.

von Anne Harden 


Dienstag,der 15.5. 2018

Als wir in der Schule ankamen, haben wir uns auf dem Schulhof aufgestellt und wurden von der Lehrerin abgeholt. In der ersten Stunde hatten wir Englisch. Die Schüler haben uns Fragen zu unserem Aufenthalt in Dijon, zu unserer Schule und so weiter gestellt. Da es Englisch war, haben wir alles verstanden und konnten auch gut mitarbeiten. In der zweiten Stunde hatten wir Französisch. Es war etwas langweilig, da wir leider nicht alles verstanden haben. Danach hatten wir Sport. Es hat Spaß gemacht den Franzosen dabei zuzuschauen. Nach dem Sport sind wir in die Kantine gegangen und haben dort gegessen. Leider hat das Essen dort nicht so gut geschmeckt. Am Nachmittag sind wir zum Parc de la Colombière gegangen und waren dort auf dem Spielplatz. Am Abend hatten wir noch Latein. Insgesamt hat der Tag sehr viel Spaß gemacht! 

Reisebericht von Yara Klenke


Mittwoch, der 16.5.2018

Wir trafen uns um 08:15 Uhr bei dem Eingangstor der Lehrer, um von dort aus gemeinsam mit den Austauschpartnern zum Haus „Maison Rhénanie-Palatinat“ zu gehen. Uns wurde erklärt wofür es dieses Haus gibt und was dies für Vorteile hat. 
Danach machten wir eine Stadtrally um die Stadt noch besser kennen zu lernen. Dabei ging es aber nicht um die Schnelligkeit, sondern  darum sich alles ganz genau anzuschauen. Danach aßen alle zu Mittag. Manche zu Hause , andere in der Kantine. Um 16:00 Uhr trafen wir uns wieder um mit den Lehrern zu der Lasertaghalle zu fahren. Dafür benutzten wir die Tram, eine französische S-Bahn. Wir Kinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt, weil wir nicht alle zusammen spielen konnten. Die erste Gruppe  begann um 17:00 Uhr und dauerte 20 Minuten. Nach dem Lasergame fuhren alle wieder zurück zum Haus unseres Austauschpartners und  verbrachten den Rest des Tages in der Gastfamilie. 

Von Clara Schrömbgens


Jeudi, le 17 mai 2018

Moi, j‘ai dormi à l’internat avec ma corres. Je me suis  réveillée  à 6h45 et nous nous sommes préparées. Puis nous sommes descendues à la cantine à 7h10. Nous avons mangé le petit- déjeuner. A 7h55 nous sommes allées devant la salle d’allemand et les Français sont allés en cours. A 8h les autres Allemands et moi,  nous sommes allés dans la salle pour nous présenter et parler avec les sixièmes. A 9h25 moi et mes copains, nous sommes allés chez  Starbucks. Plus tard, nous avons visité la tour Philipe le Bon. Nous avons visité la tour de 10h30 à 11h15. Après la visite je suis allée dans le magasin H&M. Puis on est retournés chez le groupe et après je suis allée avec quelques personnes à Mc Donalds. Puis on a visité une fabrique de pain d’épices. Une femme nous a présenté la fabrique. D’abord on a parlé de l’histoire de la fabrique. Puis elle nous a expliqué la préparation du pain d’épice.A la fin nous avons fait une petite dégustation. Puis nous sommes retournés au collège. A 17h15 je suis allée à la vie scolaire avec Axelle, Baran et Adrien. A 18h30 nous sommes allés manger à la cantine. Après on est allés à la bibliothèque pour jouer aux Dames. A 20h30 nous sommes allés à l’Internat. On a dormi.

von Mia Dahm


Freitag der 18.05.18

 Am letzten Tag des Austauschs, trafen wir uns alle vor dem Haupteingang der Schule. Das eigentliche Programm war so geplant, dass wir mit dem Zug nach Beaune fahren, dort den Tag verbringen und dann wieder zurückkommen. Doch da die Züge streikten, besichtigten wir einen Park und ein dort stehendes Planetarium, was aber auch sehr spannend war. Danach ging unsere Klasse in die Innenstadt, besser gesagt auf den Markt. Doch davor wurden wir in kleinere Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe war nun in diesen Gruppen 3.Fragen zu beantworten oder besser gesagt 3.Aufgaben zu erfüllen. Diese waren: Mache ein Foto von einer Sache, die es so nicht in Trier auf dem Wochenmarkt zu kaufen gibt, was ist hier der teuerste Käse aus der Region und wie viele Kühe braucht man um 400 Liter Milch zu produzieren. Dafür bekamen wir ungefähr eine Stunde Zeit. Nachdem wir die Aufgaben erfüllt und später dann verglichen haben, haben wir in denselben Gruppen dem Direktor (Herrn Borschel) eine Postkarte geschrieben und diese dann auch wirklich losgeschickt. Nachdem auch das erledigt war bekamen wir etwas Freizeit in der Stadt. Später trafen wir uns dann wieder alle und gingen in einen kleineren Park in der Nähe des Bahnhofes. Dort machten wir eine kleine ,,Überraschungsfeier" für eine Klassenkameradin, da diese am selben Tag Geburtstag hatte. So um 16:30 waren wir dann wieder an unserer Partnerschule, wo uns auch schon unsere Austauschschüler erwarteten. Mit ihnen gingen wir dann wieder zurück in die Gastfamilien, wo wir dann den Rest des Tages verbrachten.

Von Alexander Glieden


Austauschangebot für Schüler mit erster und zweiter Fremdsprache Französisch:

Beaucamps-Ligny/ Lille

Austausch Klasse 9/10 mit dem Lycée Sainte- Marie in Beaucamps-Ligny

http://lycee.stemariebeaucamps.fr/

 

 

 

Erfahrungsbericht 2019: Lille – une belle expérience 

Lille: Diesem Austausch sahen wir mit Nervosität, Aufregung, aber auch Freude entgegen. Schließlich würden wir eine Woche lang allein in einer fremden Gastfamilie verbringen, die noch dazu fast nur französisch sprach.

Schon während der Fahrt nach Lille, die scheinbar wie im Flug verging, hatte man unseren Mitschülern angemerkt, dass sie nervös waren – genauso wie wir! Als wir schließlich ankamen, war der erste Eindruck der Schule überwältigend: Sie ist riesig. Zunächst wurden wir mit Köstlichkeiten und Getränken versorgt. Und dann kam der große Moment, auf den alle gewartet hatten: Wir trafen unsere Austauschschüler zum ersten Mal!

Anschließend durften wir noch die Schule besichtigen, was eine längere Zeit in Anspruch nahm und sehr verwirrend war, da das Gelände wirklich groß ist. Das liegt unter anderem daran, dass alle Schuleinheiten vertreten sind: die Grundschule, das Collège (Mittelstufe) und das Lycée (Oberstufe). Dazu kommt noch, dass die meisten Schüler aus den umliegenden Dörfern auf diese Schule gehen und sogar extra Busse dafür verwendet werden. Das Dorf, in dem das Lycée Sainte-Marie liegt, Beaucamps-Ligny, ist dagegen sehr klein. Unsere Gastfamilien waren von der ersten Sekunde an sehr herzlich und liebevoll und versuchten uns in ihr tägliches Leben einzubringen. Das Essen war bei allen unterschiedlich, uns hat auf jeden Fall geschmeckt! 

Am nächsten Tag (Mittwoch) besuchten wir zunächst den Unterricht, was eine interessante Erfahrung war. Uns fiel auf, dass der Lehrer sehr viel sprach und die Schüler vor allem mitschrieben, mündlich allerdings nicht so viel einbezogen wurden wie bei uns. Für manche ist dies vielleicht eine gute Lehrtechnik, doch für uns war es ein bisschen schwierig, dem Unterricht zu folgen. Ab zwölf Uhr hatten wir frei, was bei den Franzosen nur mittwochs der Fall ist. Sonst haben sie auch nachmittags Schule. In dieser freien Zeit lernten wir unsere Austauschpartner noch besser kennen und hatten viel Spaß dabei. 

Donnerstags war unser gemeinsamer Ausflugstag nach Boulogne-sur-Mer. Dort besuchten wir das Meeresaquarium „Naucicaá“. Das war eine wunderschöne Erfahrung, denn uns wurde die bunte Unterwasserwelt nähergebracht. In Gruppen durften wir die zwei verschiedenen Ausstellungen besuchen und lernten viele verschiedene und faszinierende Meereswesen kennen. Leider war unsere Zeit im Aquarium nur begrenzt, da die Fahrt dorthin eine Weile dauerte. Trotzdem haben wir sehr schöne Erinnerungen von diesem Ort mitgenommen und würden jederzeit wiederkommen. Auch hatten wir noch Gelegenheit, an den Strand zu gehen. Den Abend verbrachten wir unseren Gastfamilien. 

Freitagvormittags besuchten wir und die anderen deutschen Schüler die Stadt Lille. In ausgelosten Gruppen haben wir eine Stadtrallye gemacht und lernten dadurch die schönsten Plätze der Innenstadt kennen. Bei einer Station konnte unsere Gruppe nicht widerstehen, eine leckere Spezialität Nordfrankreichs zu probieren: Die Merveilleux (auf Deutsch: wunderbar), die eine Mischung aus Schokokuss und weichem Teig sind und einzigartig gut schmeckten. Natürlich gab es nicht nur Essen, sondern auch prachtvolle und teilweise schon sehr alte Gebäude zu sehen wie zum Beispiel die Cathédrale Notre-Dame-de-la-Treille, die eine sehr moderne Fassade hat, oder kleine, verschlungene Gassen mit hübschen Läden. Als wir dort waren, wurde uns vor Augen geführt, wie schön Lille wirklich ist, insbesondere die Altstadt. Anschließend ging es zurück in die Schule, wo wir dann nach dem Essen in der Kantine drei Stunden Nachmittagsunterricht hatten. Abends hatten die französischen Austauschpartner eine Feier für uns organisiert, bei der gegrillt, getanzt und gelacht wurde. 

Samstags begann der Tag für uns bei der Trampolinhalle „Jump XL“, wo wir sehr viel Spaß hatten, viele der anderen Deutschen getroffen haben und uns noch einmal mehr mit den französischen Austauschschülern unterhielten. Der restliche Tag lief für alle individuell ab. Abends ließen viele den Tag mit einem Restaurantbesuch mit der Familie ausklingen. 

Sonntag war der Abreisetag. Morgens blieb wenig Zeit, uns von der Gastfamilie zu verabschieden. An diesem Punkt wurde uns noch einmal bewusst, wie sehr wir sie eigentlich ins Herz geschlossen hatten. Deswegen fiel uns der Abschied auch sehr schwer, was auf Gegenseitigkeit beruhte. Schweren Herzens machten wir uns mit den französischen Austauschschülern auf den Rückweg nach Trier, wo wir weitere fünf Tage miteinander verbrachten. 

Fazit: Uns beiden hat der Austausch sehr gut gefallen und wir haben viele neue Freundschaften geschlossen. Die Fahrt nach Lille hat außerdem unser Vokabular erweitert. Wir haben viele neue Erfahrungen gemacht und die Zeit sehr genossen.

Text: Annika Franke (9c) und Luca Marie Müller (9b)
    
 

La Réunion

Austausch Klasse 10 - 12 mit dem Lycée Roland Garros auf La Réunion
http://lycee-roland-garros.ac-reunion.fr/

 

 

 

 


Erfahrungsbericht: Austausch La Réunion 2018

Am 05. Oktober war es endlich soweit! Wir traten unsere Reise auf die Réunion an. Die Aufregung war enorm. Was uns dort wohl erwarten würde?
Als wir nach einer langen, erschöpfenden Reise endlich ankamen, war die Vorfreude groß. Nach einem netten Empfang an der Schule und dem ersten Kennenlernen, ging es für jeden von uns über das Wochenende in die Gastfamilien. Als wir uns montags alle wieder sahen, gab es viel zu erzählen und nahezu jeder war begeistert von seiner Familie. Was jeder von uns feststellen konnte, ist die Offenheit und Herzlichkeit der Bewohner, mit denen diese uns begegneten.

Unsere erste Woche startete mit einem Schultag. Wir nahmen am Unterricht teil und aßen zusammen mit den Austauschschülern in der Mensa. Außerdem stellte ein einheimischer Fotograf sein Projekt vor, an dem wir in Partnerarbeit erfolgreich teilnahmen.
Mittwochs besichtigten wir die Moschee in Saint Pierre. Da es sich um eine Multikultigesellschaft handelt, sind zudem auch hinduistische Tempel und christliche Kirchen auf der Insel vorzufinden. Die bunten Märkte boten eine Vielzahl an Gewürzen, Obst und Gemüse, Tüchern, Schmuck und vielen weiteren Andenken.
Natürlich standen während der zwei Wochen Aufenthalt unter anderem auch einige Wanderungen an, auf denen wir die atemberaubende und vielfältige Natur erkundeten. Von einer Mondlandschaft auf dem Vulkan bis zu dicht bewachsenen, grünen Wäldern im Forêt de Bélouve oder dem Cirque de Cilaos, war alles dabei. Unsere Gruppe wuchs immer mehr zusammen und die Stimmung zwischen uns war sehr harmonisch.
Da in der zweiten Woche unseres Aufenthalts Ferien waren, hatten wir drei Tage Zeit, etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Einige besichtigten beispielsweise den spuckenden Vulkan bei Nacht, oder die schon ausgetrockneten Lavaströme der letzten Ausbrüche im Süden der Insel, durften an Hochzeiten teilhaben, oder unternahmen Wanderungen mit der Familie. Da außerdem ein Fest namens „Florilège“ in Tampon stattfand, traf man viele Freunde samt Austauschpartner dort. Es wurde Musik ausgetauscht, manche waren sogar auf einem Konzert.
Typisch kreolisch ist es, mit der ganzen Familie oder Freunden am Strand ein Picknick zu veranstalten, weshalb so gut wie jeder von uns die Erfahrung machen durfte. Das typische Gericht, was auch für das Picknick vorbereitet wurde, besteht aus Reis mit Fleisch oder Fisch und Hülsenfrüchten. Bei der Gelegenheit bat es sich zudem auch oftmals an, im Meer zu schwimmen.

Bei unserem Abschied flossen viele Tränen, da wir eine unvergessliche und aufregende Zeit auf der Insel verbrachten, die uns definitiv fehlen wird. Das Verhältnis zu den Familien und unseren Partnern war sehr gut und man konnte viel zusammen lachen. Vor allem wir konnten viel von ihrer Kultur lernen und mitnehmen.

E. Franzen, C. Warner


Individuelle Schüleraustauschprogramme mit Frankreich:

Das HGT unterstützt die individuellen Schüleraustauschprogramme, die von der ADD Trier angeboten werden:

Schuman-Programm

Schuman-Programm innerhalb der Großregion (Lothringen, Wallonie oder Luxemburg)

  • für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 (7-8 im Herbst, 9-10 im Frühjahr)
  • je 2 Wochen im Gastland und 2 Wochen Aufnahme des Partners
  • individuelle An- und Abreise
  • ►Informationen und Bewerbungsunterlagen

Ansprechpartnerin:
Frau Daniela Kopp
daniela.kopp@add.rlp.de
0651-9494-591

 

Romain Rolland-Programm mit Burgund

Romain Rolland-Programm im Rahmen der Partnerschaft mit Burgund

  • für Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen 
  • 2 Wochen in Burgund (im September) und 2 Wochen Aufnahme des Partners (im November)
  • Bewerbung jeweils im vorhergehenden Schuljahr Februar/ März
  • gemeinsame Busfahrt von Trier nach Dijon und zurück
  • ►Informationen und Bewerbungsunterlagen

Ansprechpartnerin für Burgund-Programme:
Frau Anne Cartier
anne.cartier@add.rlp.de
06501-9494-860 (montags)

Anna Seghers-Programm mit Burgund

Anna Seghers-Programm mit Burgund

  • für Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen
  • 1 Woche in Burgund und 1 Woche Aufnahme des Partners, beide Begegnungen unmittelbar im Anschluss (im Februar)
  • Bewerbung im September/ Oktober desselben Schuljahrs
  • gemeinsame Busfahrt von Trier nach Dijon und zurück
  • ►Informationen und Bewerbungsunterlagen

Ansprechpartnerin für Burgund-Programme:
Frau Anne Cartier
anne.cartier@add.rlp.de
06501-9494-860 (montags)

Eure Französischlehrer weisen Euch auf die aktuellen Bewerbungsfristen hin. Ein Blick auf die angegebenen Webseiten lohnt sich immer!

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