Überragender Erfolg des HGT bei der Physik-Olympiade

Die erfolgreichen Physik-Olympioniken des HGT. Von links: David Mundorf, Yannick Biehl, StD Dr. C. Fruböse, Anna-Maria Nölle, Leander Pfeiffer, OStD Ralph Borschel  und OStR  J. Schumacher.

MINT //  Physik // Wettbewerbe

Erstmals erreichten 4 Schüler des Humboldt-Gymnasiums die 2. Runde im anspruchsvollen Ausscheidungskampf für die Internationale Physik-Olympiade.Die 4 Schüler des HGT gehören damit zu den 27 besten Physik-Schülern in Rheinland-Pfalz. 

Aber noch erfreulicher waren dann die Platzierungen in der 2. Runde. Die 3 Schüler aus der 13  erreichten unter den noch im Wettbewerb verbliebenen 649 Schülern und Schülerinnen aus ganz Deutschland Platzierungen unter den ersten 100 Besten! Und David Mundorf aus der Jahrgangsstufe 12 (!) erreichte einen sehr bemerkenswerten 131 Platz.

Besonders stolz kann das HGT aber darauf sein,  dass sich mit Leander Pfeiffer als 17. erstmalig ein Schüler des HGT für den Bundesentscheid der 50 besten Physikschüler in Hamburg qualifiziert hat!

In dem nun bevorstehendem einwöchigen Seminar beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY)  wird Leander weiter gefördert, aber auch gefordert. Denn ihm stehen weitere anspruchsvolle Klausuren und experimentelle Arbeiten bevor. Sie entscheiden, ob er dann zum Kader der 15 besten deutschen Physik-Schüler und Schülerinnen gehört. Und in einem weiteren 1-wöchigen Auswahlverfahren im April in München wird sich aus diesem illustren Kreis dann die 5-köpfige deutsche Mannschaft für die Internationale Physik-Olympiade in Israel herauskristallisieren. 

Das Bundesland Rheinland-Pfalz kann mit dem erzielten Ergebnis bei diesem Wettbewerb sehr zufrieden sein. Es scheint hierzulande dem Schulsystem doch zu gelingen, Spitzentalente zu erkennen, zu motivieren und auch zu fördern. Denn alleine 5 der 50 besten Physik-Schüler stammen aus RLP. Neben dem HGT-Vertreter aus Trier kommen sie aus Alzey, Bad Dürkheim, Hargesheim und Neustadt. Damit ist Rheinland-Pfalz erfolgreicher als die viel bevölkerungsreicheren Bundesländer Niedersachen und Nordrhein-Westfalen. Und bezogen auf die Bevölkerungszahl  schneidet unser Bundesland sogar besser ab als die erfolgsverwöhnten Bayern, Hessen und Baden-Württemberger, die gerade mal 1 bis 3 Schüler mehr entsenden.  Die Sachsen allerdings sind seit Jahren unangefochten Spitze in Physik. Sie schicken dieses Jahr sogar 8 Schüler und 1 Schülerin nach Hamburg. Man kann also auch in Rheinland-Pfalz noch besser werden.   
 

Text: Dr. C. Fruböse

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