Trierer Schüler quizzen im Fernsehen

Die Klasse 7d des Humboldt-Gymnasiums Trier ist am Dienstag 28.04.2020 in der Fernsehsshow „Die beste Klasse Deutschlands“ zu sehen. Dort gibt’s die Antwort auf die Frage, wie der spannende Drehtag ausgegangen ist.
Wettbewerbe, Unsere Schule

Die 7d des Humboldt-Gymnasiums tritt bei der Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ an und fiebert der Ausstrahlung am Dienstag 28.04.2020 entgegen. Das Protokoll eines aufregenden Drehtags.

Die Klasse 7d des Humboldt-Gymnasiums hat geschafft, wovon viele Sechs- und Siebtklässler in Deutschland träumen: Die 27 Schüler wurden als eine von bundesweit 32 Schulklassen für die Fernsehsendung „Die beste Klasse Deutschlands“ ausgewählt. Für die aktuelle Staffel der Show, laut eigener Aussage das größte Schulquiz Deutschlands, hatten sich mehr als 750 Klassen beworben. Dazu mussten sie jeweils ein möglichst originelles Video drehen. Da den diesjährigen Quizgewinnern eine Reise nach Rom winkt, ging es in dem Video der Trierer Gymnasiasten um einen Römer. Er wähnt sich in Rom, befindet sich allerdings in Trier. Mit Hilfe der Klasse meistert er auf außergewöhnliche Art das Problem, nach Hause zu kommen. Mit dieser Idee schafften es die Trierer tatsächlich in die Fernsehsendung des Kinderkanals Kika. Anfang März, kurz vor den Schulschließungen, traten sie gegen eine siebte Klasse aus dem niedersächsischen Hildesheim an. Die Aufzeichnung wird am kommenden Dienstag ausgestrahlt. Die Verfasserin dieses Artikels ist Schülerin der Klasse 7d am HGT und berichtet vom aufregenden Drehtag in Köln.

8.30 Uhr: Der Drehtag beginnt schon deshalb gut, weil wir erst um halb neun in der Schule sein müssen. Wenig später holt uns der Beste-Klasse-Deutschlands-Bus ab. Im Bus ist die Aufregung noch nicht allzu groß, wir essen Zimtschnecken, quatschen und daddeln auf unseren Handys.

11 Uhr: Bei unserer Ankunft am Studio in Köln-Hürth werden wir zunächst in einen Raum gebracht, in dem nur unsere Klasse ist – wegen Corona, obwohl die Schulen zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet sind.  Es gibt Nudeln zum Mittagessen. Danach kommt eine Mitarbeiterin des Fernsehteams und erklärt uns die Spielregeln – zum Beispiel die zu den neuen Fake- oder No-Fake-Fragen.

13.30 Uhr: Jetzt wird‘s spannend: Wir gehen in den Spielertunnel. Dort sollen wir verschiedene Posen einnehmen, ungefähr fünf Kameraleute filmen uns dabei. Auch die Klasse aus Hildesheim, gegen die wir antreten, ist dort. Die Videos werden am Anfang der Sendung gezeigt. Dies wird nur ein paar Sekunden dauern – gedreht haben wir fast eine Stunde! Die beiden Erste-Reihe-Kinds werden vor den anderen ins Studio geholt, geschminkt und erhalten noch ein paar Anweisungen. Kurz danach werden auch wir von den Fernsehleuten ins Studio gebracht.

14.30 Uhr: Das Studio ist viel kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte. Erst üben wir 20 Minuten lang, wann wir applaudieren sollen und was wir machen, falls wir gewinnen – uns freuen! Wir bekommen die Abstimmungsgeräte für die Show, ein Fernsehmann erklärt und, wie sie funktionieren. Die Moderatoren Malte Arkona und Kim Unger kommen kurz ins Studio und begrüßen uns. Gleich geht es los!

15 Uhr: Einer der Fernsehleute schlägt die Filmklappe zusammen. Und Action! Die Beste-Klasse-Deutschlands-Musik erklingt, Malte und Kim laufen ins Studio. Wir klatschen so laut wir können – das hilft gegen die Aufregung. Was dann passiert, müsst ihr euch am Dienstag im Fernsehen anschauen!

Die Klasse, die am meisten Quizfragen beantwortet und den Ausgang von Experimenten richtig vorhergesagt hat, ist für das Wochenfinale qualifiziert. Wegen der Coronakrise ruhen die Dreharbeiten derzeit. Die Staffel soll dem Kika zufolge aber auf jeden Fall zu Ende gebracht werden. EIne Pressesprecherin sagt, derzeit prüfe man verschiedene Optionen und warte die weitere Entwicklung ab.

Die Aufzeichnung der Sendung mit den Trierer Gymnasiasten wird am Dienstag, 28. April, um 19.25 Uhr im Kinderkanal Kika ausgestrahlt. Das Bewerbungsvideo der Trierer Klasse ist unter folgendem Link zu sehen: www.kika.de/die-beste-klasse-deutschlands

Text:  Anna Charlotte Seydewitz

Foto: Melanie Grande

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