The Blue Mind – Vortrag

Projekte, Unsere Schule

Was verschlägt eine Meeresbiologin nach Trier? 

Worin besteht der Zusammenhang zwischen den Gewässern vor Ort und dem Ökosystem Meer? 
Welche Konsequenzen hat der Kauf einer Plastiktüte?
Wie schwimmen eigentlich Haie und warum sterben sie sowie viele andere Meeresbewohner durch Plastikverschmutzung?

Am Mittwoch, dem 29. Januar, gab uns die Organisation The Blue Mind, an die ein Teil der Weihnachtsspenden übergeben wurden, Antworten auf diese Fragen. 
Nach einer Begrüßung durch eine AG-Schülerin, erzählte Angela Jensen, die Mitbegründerin der Organisation von ihrer persönlichen Entwicklung und ihrer Arbeit als Meeresbiologin, unter anderem auf den Malediven. Danach legte sie den Fokus vermehrt auf die Verschmutzung der Meere und deren Konsequenzen für diverse Ökosysteme. 
Hier nur ein kurzer Auszug der vermittelten Fakten:

Pro Minute gelangt etwa eine Wagenladung Müll ins Meer.

Allein in Deutschland fallen pro Jahr so viele Plastikflaschen an, dass sie übereinandergestellt 14 Mal von der Erde bis zum Mond reichen würden.

Im Nordpazifik liegt ein Müllteppich, der 4,5-mal so groß ist wie Deutschland.

69% der untersuchten Nord- und Ostseefische enthalten Mikroplastik.

Selbst im Mariannengraben, dem mit 11 000 Metern tiefsten Punkt der Erde, wurde schon Plastik entdeckt.

Trotz dieser schockierenden und teils sehr traurigen Informationen machte Frau Jensen uns klar, dass es viele Möglichkeiten gibt, die Lage zu verbessern und dass der Weg dazu beim Einzelnen ansetzt. Diese Möglichkeiten wird Frau Jensen demnächst der AG, vielleicht auch in Form eines Projekts einer breiteren Schülerschaft nahe bringen.
Nach dem Vortrag wurde die Spendenurkunde an die AG überreicht und die Schüler*innen hatten die Möglichkeit, Frau Jensen in einempersönlichen Gespräch Fragen zu stellen.

Der zunächst nur für die AG und Lehrer*innen vorgesehene Vortrag wird künftig in einem größeren Rahmen auch andere Schüler*innen erreichen, sodass auch sie von den Informationen profitieren und Ideen für ihr eigenes Handeln bekommen können.

Die Nachhaltigkeits-AG

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