Ästhetische Intervention im öffentlichen Raum

Bildende Kunst

Besuch des Trierer Wochenmarkts mit großen Pappmasken
Ein Kunstprojekt der 7d
Im Rahmen des Kunstunterrichts entstanden in der Klasse 7d in den ersten Wochen des Jahres große Pappmasken. Aus flachen Pappen (2-D) sollten räumliche Objekte (3-D) durch die Anwendung verschiedener Verbindungstechniken, wie z.B. Falten, Stecken, Rollen etc. entwickelt werden. Die Heißklebepistole und der helfende Draht kamen aber auch zum Einsatz. Große Augen, Nasen und Münder sowie Oberflächenstrukturen, wie z.B. Schuppen, Pappfedern etc. sollten den Masken einen starken Ausdruck verleihen.
Ihre Wirkung testeten wir, indem wir auf dem Trierer Wochenmarkt für eine halbe Stunde den Alltag seiner Besucher unterbrachen und in die vermeintliche Routine eingriffen. Unsere performative Intervention dokumentierten wir in Bildern und kurzen Berichten zu den sehr unterschiedlichen Reaktionen der Marktbesucher:
„Die Leute auf dem Viehmarkt waren anfangs sehr überrascht, dass auf einmal so viele Masken auf sie zukamen. Als wir dann einige Zeit da waren, haben sich die Leute darüber gefreut. Sie haben gelacht, viele Fotos von uns gemacht und uns Blumen geschenkt.
Allerdings gab es auch andere Reaktionen. Eine Frau war etwas skeptisch und ist sogar vor uns weggelaufen. Im Großen und Ganzen hat es uns, aber sehr viel Spaß gemacht.“ (Hanna Reichert)

„Ich fand das Thema toll.
Der Ort war sehr geeignet, da man dort viele Menschen treffen konnte. Bei uns gab es die Reaktionen, dass Menschen nett zurück gegrüßt haben, gelächelt haben, gelacht haben und begeistert waren. Manche waren irritiert, guckten merkwürdig und hatten Angst.“ (Lea Brückner)

Bericht: Hanna Reichert, Lea Brückner, Clara Wicke-Freising

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