Erfolgreiche Teilnahme an Literarischem Wettbewerb

Wettbewerbe, Deutsch

Letztes Jahr (2018) stellte uns unsere ehemalige Deutschlehrerin (Fr. Jung) einen Schreibwettbewerb vor, der mein Interesse von Anfang an geweckt hatte. Hierzu konnten kreative Geschichten, Gedichte und Romane von Jugendlichen zwischen 13 und 23 Jahren eingereicht werden. Anschließend hieß es erstmal warten. Dies war mitunter eine sehr lange Durststrecke und desto größer war die Freude, als ich den Brief mit der erfreulichen Nachricht erhielt, dass ich einer der 43 Schreibtalente war, die erfolgreich daran teilgenommen hatten. Und so wurde ich am 28.08.2019 nach Mainz zu einer kleinen Feierstunde eingeladen, da mein Gedicht in einem mit 236 Seiten langen Buch veröffentlicht wurde.

Während sich meine Klasse am Wandertag, im Freibad vergnügte, befand ich mich bereits auf dem Weg nach Mainz. Dort angekommen nach einer ca. zweistündigen Autofahrt stieg die Aufregung immer mehr, sodass ich mir erstmal die Beine vertrat, bevor ich dann erneut eineinhalb Stunden sitzen musste. Im Kulturclub „schon schön“ begrüßte uns Prof. Dr. Konrad Wolf (Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur) und stellte die vier Hauptpreisträger und deren Mentoren vor. Die vier besten Schreibtalente werden nun ein Jahr lang von Mentoren betreut, um neue Texte zu entwickeln. Anschließend stellten diese ihre Schützlinge in einer Lobeshymne vor, woraufhin alle vier Preisträger noch einen gekürzten Ausschnitt aus ihrer Arbeit vorlasen. Besonders die Geschichte von Zahra Ismaili „Blumen, die nicht blühen können…“ hat mich sehr gerührt und vor Augen geführt, wie gut wir es eigentlich haben. Sie schrieb nämlich über die Flucht aus Afghanistan, wo sie auf ihrer Reise viel Leid und Gewalt erfahren musste. Um die Stimmung dann aufzulockern, wurde mein und ein anderes Gedicht noch vorgelesen, was mir sehr imponierte. 

Zum Schluss bekam noch jede/er Autorin/Autor ein druckfrisches Exemplar persönlich von Prof. Dr. Konrad Wolf überreicht. 
Als die Veranstaltung gegen 15:30 Uhr endete, entschloss ich mich noch dazu, Mainz zu erkunden. Unter anderem besuchte ich die Altstadt von Mainz, die Theodor-Heuss Brücke zwischen Rheinland- Pfalz und Hessen sowie die Opel Arena außerhalb der Stadt. Gegen 17:00 Uhr machte ich mich wehmütig auf den Heimweg zurück nach Trier.

Es war ein wirklich schöner und interessanter Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde.

Text und Foto: Michael Pütz, 9b
 

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