Klassenfahrt der 8. Jahrgangsstufe nach Worriken (26.08. – 30.08.2019)

Nach dem Hochseilgarten
Hochseilgarten
Niedrigseilgarten
Kin-Ball
Kanu & Kajak
Klasse 8c
Austausch & Exkursionen, Unsere Schule

Wir, die Klasse 8c, sind am 26. August zusammen mit den anderen 8. Klassen nach Worriken (Bütgenbach, Belgien) gefahren. Als wir dort gegen 12 Uhr ankamen, sind wir nach der Anmeldung in der Unterkunft zu unseren Bungalows gegangen, in denen jeweils eine Klasse gemeinsam untergebracht war. Dort hatten wir allerdings nur wenig Zeit, da es dann auch schon Mittagessen gab.

Nach dem Essen hatten wir noch eine halbe Stunde Freizeit. Anschließend sind wir zum Hochseilgarten gegangen, wo wir aufgrund eines nahenden Gewitters leider nur wenig Zeit verbringen konnten. Stattdessen sind wir bis zum Abendessen in einer Halle Tischtennis spielen gegangen. Nach dem Abendessen haben wir den Geburtstag von Niklas und Eva gefeiert und ein Spiel gespielt, bei dem wir schnellstmöglich vorgegebene Gegenstände in Kleingruppen zusammensuchen mussten. Diese Gegenstände wurden uns zweimal vorgelesen, bevor die Suche startete (z.B. ein buntes T-Shirt, ein Kaugummi, ein paar weiße Schuhe). Wenn wir diese nicht in unserem Raum hatten, mussten wir den fehlenden Gegenstand mit unseren Mitschülern eintauschen. Anschließend hatten wir noch etwas Freizeit, bis um 22 Uhr die Bettruhe begann.

Am Dienstag gab es um 7:50 Uhr Frühstück, da bereits um 9.00 Uhr die Sportaktivitäten starteten. Eine Hälfte der Klasse war zunächst beim Bogenschießen, was allen sichtlichen Spaß bereitete. Der Rest der Klasse lernte die Ballsportart Kin-Ball kennen. Nachdem wir uns aufgewärmt und Teams gegründet hatten, begann das Spiel. Dabei geht es darum, in Teams verschiedene Aufgaben mit einem luftgefüllten Ball mit einem Durchmesser von etwa einem Meter zu meistern. Am Nachmittag haben wir einen Orientierungslauf gemacht. Zur Orientierung stand uns lediglich eine Karte der Umgebung zur Verfügung, mit der wir unterschiedliche Stationen finden und abstempeln mussten. Gar nicht so einfach, wenn man zur Orientierung üblicherweise das Smartphone nutzt. Nach dem Abendessen hatten wir noch etwas Freizeit, die wir bei den Bungalows verbrachten.

Am nächsten Tag stand die Wanderung durch das Hohe Venn auf dem Programm, die durch das Hochmoor, am Naturparkzentrum und an einem Wasserfall vorbei verlief. Wieder an der Unterkunft angekommen, sind wir direkt mit Herrn Jung im See schwimmen gegangen. Am nahegelegenen Badestrand gab es verschiedene Wasseraktivitäten, wie beispielweise einen aufblasbaren Eisberg, von dem man herunterspringen konnte oder Plattformen aus Plastik.

Anschließend sind wir zurück zu den Bungalows gegangen und die abendliche Routine hat von vorne begonnen:
- Essen 
- kurze Versammlung an den Bungalows
- Freizeit
- alle gehen auf ihr Zimmer
und dann war (laut Herrn Jung) „Silenzio“

Donnerstags sind wir nach dem Frühstück in die Kayaks bzw. Kanus gestiegen. Ich weiß nicht, ob jeder den Unterschied zwischen einem Kayak und einem Kanu kennt. Ein Kayak ist ein kleines Plastikschiff, auf dem eine oder zwei Personen Platz nehmen, wohingegen ein Kanu für vier Personen gedacht ist.

Nach einigen Übungen sind wir über den See gerudert. Nach einer Stunde haben wir endlich den Strand erreicht, an dem wir einen Tag vorher geschwommen sind. Auch an diesem Tag sind wir durch das eiskalte Wasser geschwommen, doch wir haben dabei zusätzlich noch Schwimmwesten getragen. Kurze Zeit später sind wir zurückgefahren. Auf dem Weg haben wir angehalten, um ein „Spiel“ zu spielen. Dabei sollte jede Person einmal auf dem Boot aufstehen und einige Schüler sind sogar von einem Boot, über die anderen hinweg, in ein anderes Boot gelaufen. Das ist viel anstrengender als man denkt. Die Nachbarn müssen das Boot sehr gut festhalten, damit es nicht umkippt. Um das Gleichgewicht auf den nassen und rutschigen Kayaks halten zu können, muss man entweder sehr geschickt oder einfach schnell sein. Selbst unsere Lehrer haben sich getraut und sie sind nicht ins Wasser gefallen. Ok, die beiden sind Sportlehrer, aber trotzdem ist es eine „starke“ Leistung. Als dann alle wieder in ihren Booten gesessen haben, sind wir zurück zum Strand gefahren.

Nach unserem Mittagessen sind Trampolin springen und Hockey spielen unsere nächsten Beschäftigungen gewesen und die ganze Klasse hat sich nun auf den Weg zur Turnhalle gemacht. Dort angekommen, haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Wir hatten das Vergnügen, mit der Kunst des Trampolins zu beginnen. Wir sind, einer nach dem anderen, auf dem Trampolin gesprungen und haben dabei weitestgehend versucht, die Ratschläge unseres Trainers zu befolgen, uns nicht total zu blamieren und dabei auch noch gut auszusehen, denn Frau Mohn hat währenddessen Fotos für unser Klassenzimmer gemacht. Nach diesem mehr oder weniger erfolgreichen Erlebnis, haben wir dann mit der anderen Gruppe getauscht und Hockey gespielt. Wir haben kurz geübt und dann begann ein Turnier. Gelb, Orange, Grün und Rot spielten jeweils gegeneinander. Am Ende hat Team Orange gewonnen, doch dabei zu sein ist ja bekanntlich das Wichtigste.

Nach den anstrengenden Spielen sind alle 8. Klassen zu einem gemeinsamen Discoabend aufgebrochen. Dazu diente ein Raum mit Discokugel, Beleuchtung und lauter Musik. Gut, selbst wenn einem die Musik nicht gefallen hat (da spreche ich aus Erfahrung), hat es trotzdem irgendwie Spaß gemacht. Als zum Beispiel alle zusammen „Macarena“ getanzt haben, war es schön zu sehen, wie einige den Tanz von ihren Mitschülern neu kennenlernten und alle gemeinsam Spaß hatten.

Dass am nächsten Tag eher traurige Stimmung geherrscht hat, ist wohl klar. Nach dem Frühstück, welches ungemein die Stimmung gehoben hat, sind wir in Gruppen in die Dorfrallye gestartet. Jede Gruppe hat eine Karte und einen Ordner mit Bildern von Objekten bekommen, die im Dorf zu finden waren. Zu jedem Objekt gab es eine Frage, welche man nur beantworten konnte, wenn man dieses Objekt auch gefunden hatte. Es war eine interessante Rallye, welche durch das ganze Dorf und auch an einem Supermarkt vorbeigeführt hat, welcher uns fast kostbare Zeit gekostet hätte. Die benötigte Zeit der einzelnen Gruppen wurde nämlich auch gemessen.

Nachdem sich alle Klassen wieder vollständig versammelt hatten, haben wir unser Gepäck geholt und nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen in Worriken haben wir noch Klassenfotos geschossen. Schließlich haben wir uns mit dem Bus auf die Rückreise gemacht und sind nach etwa zwei Stunden Fahrt wieder wohlbehalten von einer erlebnisreichen und schönen Klassenfahrt in Trier angekommen.

Text: Thomas Meder, Jules Motuelle
Fotos: Frau Mohn

 

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