Vom 17. bis zum 19. Juni 2026 ging es für uns, den Geschichte-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11, gemeinsam mit Frau Winter und Frau Haupenthal auf Studienfahrt nach Frankfurt am Main. Neben verschiedenen Programmpunkten rund um Geschichte, Demokratie und Wirtschaft hatten wir auch genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Mittwoch, 17.06.2026
Am Mittwochmorgen trafen wir uns am Trierer Hauptbahnhof und machten uns mit der Deutschen Bahn auf den Weg nach Frankfurt. Die Fahrt verlief ohne Probleme, sodass wir pünktlich ankamen. Nach dem Check-in in der Jugendherberge teilten wir uns in Dreier- bis Vierergruppen auf und erkundeten das Frankfurter Zentrum selbstständig. Einige von uns besichtigten den Dom und den Römer, andere schauten sich die Innenstadt und die Umgebung der Deutschen Bundesbank an. Am Nachmittag trafen wir uns wieder und fuhren gemeinsam auf den Main Tower. Oben angekommen erwartete uns eine beeindruckende Aussicht über ganz Frankfurt und die umliegende Region. Spätestens von dort wurde klar, warum Frankfurt auch „Mainhattan“ genannt wird: Die zahlreichen Wolkenkratzer erinnern mit ihrer Skyline stark an Manhattan. Den Abend verbrachten wir anschließend in unseren Gruppen in der Stadt, bevor es zurück zur Jugendherberge ging.
Donnerstag, 18.06.2026
Nach dem Frühstück stand eine Stadtführung zur Demokratiegeschichte Frankfurts auf dem Programm. Wir besuchten unter anderem die Paulskirche, die als wichtiger Ort der deutschen Demokratiegeschichte gilt. Auch die Hauptwache und die Konstablerwache gehörten zu den Stationen. Neben der Geschichte dieser Orte erhielten wir Informationen über Studentenaufstände und weitere politische Ereignisse, die mit Frankfurt verbunden sind. Anschließend ging es zu „Dialog im Dunkeln“. In völlig abgedunkelten Räumen wurden wir von blinden Menschen durch verschiedene Alltagssituationen geführt. Wir mussten beispielsweise in einem Café etwas bestellen oder eine Straße überqueren. Ohne unseren Sehsinn waren selbst einfache Aufgaben plötzlich eine Herausforderung. Die Erfahrung hat uns einen ganz anderen Eindruck davon vermittelt, mit welchen Schwierigkeiten blinde Menschen im Alltag konfrontiert sein können. Danach besuchten wir noch das Struwwelpeter-Museum. Dort erfuhren wir mehr über die Entstehung und Geschichte des bekannten Kinderbuchs. Am Abend trafen wir uns schließlich alle am Mainufer zu einem gemeinsamen Picknick. Bei schönem Wetter ließen wir den Tag entspannt als Kurs ausklingen.
Freitag, 19.06.2026
Am letzen Tag stand noch ein Besuch im Geldmuseum auf dem Programm. Besonders interessant waren für uns die verschiedenen Stationen rund um die Herstellung von Geldscheinen und die Methoden, mit denen Fälschungen erkannt werden können. So bekamen wir einen anschaulichen Einblick in die Arbeit der Deutschen Bundesbank und die Geschichte des Geldes. Danach hieß es auch schon Abschied nehmen von Frankfurt. Mittags machten wir uns mit dem Zug auf den Rückweg nach Trier. Auch dieses Mal verlief die Fahrt ohne Komplikationen, sodass wir am späten Nachmittag wieder gut am Trierer Hauptbahnhof ankamen. Die drei Tage in Frankfurt waren für uns eine abwechslungsreiche und interessante Erfahrung. Ein großer Dank geht an Frau Winter und Frau Haupenthal, die die Fahrt organisiert und uns während der gesamten Studienfahrt begleitet haben.
Text: Alexej Friedrichsen, MSS12
Foto: Karin Winter


