Schülerin des HGT positioniert sich klar gegen Gewalt an Frauen

Unsere Schule

Lilli Wettke (MSS 13) hält einführende Rede und nimmt an der Podiumsdiskussion der Uni-Veranstaltung Orange Day teil.

Die Orange-Day Kampagne ist eine von der UN ins Leben gerufene Aktion, die sich jährlich mit dem Schicksal von Frauen weltweit auseinandersetzt und darauf aufmerksam macht. Unter dem Motto „Die Scham muss die Seite wechseln“ veranstaltete die Universität Trier eine Podiumsdiskussion, welche sich mit Erfahrungsberichten von Opfern sowie aktueller Forschung im Bereich Belästigung und geschlechtsbedingter Ungleichbehandlung in kompetitiven Feldern wie Universitäten oder wissenschaftlichen Arbeitsstellen, beschäftigte.

Da dies ein unglaublich wichtiges Thema ist, bin ich sehr dankbar, zu dieser Veranstaltung eingeladen worden zu sein, was mir die Möglichkeit gab, meine Stimme für die Menschen zu nutzen, die dies nicht können oder möchten. Nachdem ich die Eingangsrede gehalten hatte, startete die Podiumsdiskussion, die unter der Moderation von Dr. Eva Martha Eckhammer, der Universitätspräsidentin, stattfand. Neben mir, waren ebenso Antonia Schöler, welche Überlebende einer Vergewaltigung ist und als Beraterin, Dozentin und öffentliche Sprecherin arbeitet, sowie Dr. Franziska Saxler, die kürzlich erfolgreich promovierte und den Roman „Er hat dich noch nicht mal angefasst“ schrieb, Teil des Abends. In einem spannenden Austausch diskutierten wir über die Ausweitung von Aufklärung über Machtmissbrauch in Bildungsinstitutionen wie Schulen oder Universitäten, und persönliche Erfahrungen. 

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Diskussion auch für das Publikum geöffnet, was uns die Möglichkeit gab, auf viele spannende und interessierte Fragen zu antworten. 

Alles in allem ist es unfassbar wichtig über sexualisierte Gewalt in patriarchal geprägten Strukturen zu sprechen, Probleme anzugehen, und Überlebenden zuzuhören. Die einwöchige Orange-Day Kampagne dieses Jahres, mag nun vorüber sein, das strukturelle Problem ist es jedoch nicht. Es ist und bleibt von Bedeutung weiterhin für die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen Benachteiligten einzutreten, über Ungleichheiten zu sprechen, und diese zu eliminieren.

Text: Lilli Wettke (MSS 13)

Fotos: Universität Trier (Urheber) und Lena Parent

 

 

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