Projekttage: Blick hinter die Kulissen von Volvo (Konz) und Besichtigung der Dillinger Hütte

MINT/ Naturwissenschaften, Projekte

Im Rahmen der Projekttage durften wir die Produktionsstätte von Volvo Costruction Equipement in Konz besuchen. Dabei konnten wir die Entstehung eines Baggers hautnah miterleben. 

Besonders beeindruckend war die Montagelinie, an der wir live verfolgen konnten, wie aus vielen einzelnen Bauteilen Schritt für Schritt eine fertige Maschine entsteht. Überraschend fanden wir, dass trotz moderner Technik noch sehr viel Handarbeit gefragt ist. Viele Arbeitsschritte werden von erfahrenen Fachkräften ausgeführt. Die Fahrzeuge werden bereits nach den individuellen Wünschen ihrer Kunden konfiguriert und passgenau gefertigt. So gleicht kaum eine Maschine der anderen. Der Standort Konz ist der einzige Standort dieser Art von Volvo in Deutschland. Das Werk ist auf die Entwicklung und Fertigung von Mobilbaggern, kompakten Radlagern und elektrischen Maschinen spezialisiert. Es arbeiten dort mehr als 1000 MitarbeiterInnen in den Bereichen Produktion, Forschung, Entwicklung und der Fertigung – eine Vielzahl von Berufen bietet dieser  Industriebetrieb, vom Techniker über Ingenieure, kaufmännischen Berufen, Logistikfachkräften bis hin zu spezialisierten Universitätsabsolventen.

Wir bedanken uns herzlich für die freundliche und kompetente Führung., Die offenen Einblicke in die Produktionsabläufe haben diesen Besuch sehr kurzweilig gemacht. 


Betriebsbesichtigung der Dillinger Hütte

Im Rahmen der Projekttage hatten wir die Gelegenheit die Dillinger Hütte zu besichtigen. Während der kompetenten Führung durch das riesige Werksgelände wurde uns erklärt, wie aus den Rohstoffen hochwertiger Stahl produziert wird. Die Dillinger Hütte wurde bereits 1685 gegründet und gehört somit zu den ältesten Hüttenwerken Deutschlands. Heute ist sie vor allem für die Herstellung von hochspezialisierten Grobblechen bekannt, die unter anderem im Brückenbau, im Offshore-Bereich und in der Energieindustrie eingesetzt werden. 

Besonders beeindruckt hat uns die Größe der Produktionshallen. Die gewaltigen Konstruktionen, das Zusammenspiel von Stahl, Feuer und Technik, sowie die außergewöhnliche Atmosphäre. Einige von uns fühlten sich an die Schmiedeanlagen aus dem Film Der Hobbit: Smaugs Einöde, erinnert, in denen der Drache Smaug durch die Hallen jagt und zwischen gewaltigen Schmelzanlagen kämpft. 

Wir hatten das Glück einen Abstich zu sehen und besuchten zudem das Walzwerk, welches während unseres Besuchs leider nicht in Betrieb war, weil die Walzen ausgetauscht wurden. Trotzdem war es spannend, die riesigen Maschinen und Anlagen aus nächster Nähre zu sehen.

Diese Betriebsbesichtigung war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis. Wir bedanken uns bei der Dillinger Hütte für die interessante Führung und die vielen spannenden Einblicke. 

Text und Fotos: Tatjana Noé

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