Projekttage 2026 "City4Future" - Entwickle deine klimafreundliche Stadt der Zukunft

MINT/ Naturwissenschaften, Projekte

Experimentieren, diskutieren und unsere Zukunft verändern - 14 Schülerinnen und Schüler des HGT haben es sich während der diesjährigen Projektwoche zur Aufgabe gemacht, mehr über den Klimawandel zu erfahren und Möglichkeiten kennenzulernen, ihn langfristig einzudämmen.
Im Projekt „City4Future“ entwickelten wir eine eigene klimafreundliche Stadt der Zukunft, dabei waren unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zu Beginn bekamen wir die Aufgabe, den Klimawandel gemalt darzustellen. Um die Ergebnisse zu ergänzen und unser Vorwissen zu testen, haben wir zudem ein Kahoot gespielt, bei dem man viele neue Fakten zur aktuellen Klimakrise kennenlernen konnte und einen Einblick bekam, wie ernst die Situation wirklich ist. Anschließend haben wir den ökologischen Fußabdruck eines durchschnittlichen Jugendlichen berechnet und das Ergebnis war erschreckend: Würden alle Menschen so leben, bräuchten wir die Ressourcen von drei Planeten.
Zudem haben wir darüber gesprochen, wie sich der Klimawandel schon heute in Form von Flutkatastrophen, Tornados und häufigeren Waldbränden äußert. Wir haben zur Verdeutlichung insgesamt vier Experimente in Gruppen durchgeführt, die die zuvor genannten Fakten untermauerten und konnten feststellen, dass der Begriff des Klimawandels nicht nur ansteigende Temperaturen bedeutet, sondern auch der Auslöser für zahlreiche Naturkatastrophen ist. Um dann aber die Frage zu beantworten, was man denn tun könne, um den Prozess zu verlangsamen, haben wir gruppenweise einen Stadtplan erhalten und uns intensiv mit unserer Leitfrage beschäftigt: „Was wäre euch in eurer klimafreundlichen Stadt der Zukunft wichtig?“
Im weiteren Verlauf des Projektes haben wir uns mit erneuerbaren Energien beschäftigt und haben definiert, dass dies die Energien sind, die endlos vorhanden sind (Geothermie, Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft) oder immer wieder neu entstehen (Biomasse). Darüber hinaus haben wir zwei Versuche durchgeführt, die sich vor allem auf die Windenergie bezogen haben und anschließend hatten wir bei einem spannenden Rollenspiel die Möglichkeit, unser Wissen über das Stromnetz zu erweitern. Uns wurde dabei bewusst, wie wichtig Energiespeicher für eine nachhaltige Energieversorgung sind und wir haben somit weitere Grundlagen für unsere eigene klimafreundliche Stadt erarbeitet. Neben Versuchen zur Wärmedämmung von Gebäuden und der Wasserspeicherkapazität unterschiedlicher Bodenbeläge, ging es am letzten Projekttag vor allem um die Fertigstellung und anschließende Präsentation unserer selbst entwickelten klimafreundlichen Stadt, wobei man weitere interessante, kreative und vor allem nachhaltige Ideen kennenlernte.
Zum Abschluss haben wir, passend zur aktuellen Situation am HGT, überlegt, wie man unseren neuen Schulhof nachhaltiger gestalten kann und somit einen kleinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann. Unsere Projektgruppe hat in dieser Woche viel gelernt, spannende Erfahrungen gesammelt und dabei jede Menge Spaß am Experimentieren, Diskutieren und Gestalten gehabt. Wir bedanken uns bei Frau Mohn und Frau Reiter für die tolle Organisation und bei Fina Keller für die Unterstützung während des Projektes!

Text und Fotos: Jana Becker, Klasse 10a (2026-27)

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