Konzert–Rezension

Europa, Musik, Projekte

Am 26. April 2026 fand in der Philharmonie Luxemburg das „Luxembourg Philharmonia Anniversary Concert“ statt. Das Programm bestand aus Werken von Debussy, de Falla und Nielsen und bot eine große musikalische Vielfalt. Zu Beginn sorgte Debussys Stück „Prélude à l´après-midi d´un faune“ für eine ruhige und verträumte Stimmung. Danach wirkte die Musik von de Falla „Noches en los jardines de Espana“ lebendiger und durch ihre spanischen Klänge emotionaler. Im letzten Teil überzeugte Nielsen in seiner Symphonie Nr. 3 „Espansiva“ mit kraftvollen und dynamischen Passagen. Insgesamt war das Konzert sehr gelungen, da die verschiedenen Stücke abwechslungsreiche Stimmungen erzeugten. Besonders Wechsel zwischen ruhigen und energiegeladenen Momenten machte das Konzert spannend, sodass es am Ende sehr empfehlenswert ist.

GK Musik MSS12:

Adrian 

Für mich das Highlight des ersten Teiles war die Zugabe des jungen, 22-jährigen Pianisten Johan Perdigao.

Lisa

Besonders gut gefallen hat mir das Klangerlebnis und die eindrucksvolle Philharmonie, weil der Orchesterklang im Saal sehr schön war.

Jule

Im Gesamten war das Konzert schön, aber mir persönlich zu ruhig und hätte etwas schwungvoller sein können. Trotzdem ist die Atmosphäre im großen Konzertsaal immer sehr schön.

Sarah

Die musikalische Leistung des Orchesters war hoch, vor allem der junge Pianist Johan Perdigao hat wunderschön musiziert. Andere Solisten, die auch gut gespielt haben, waren die Klarinette, die Querflöte und die Oboe. An manchen Stellen hat das Zusammenspiel von Bläser und Streicher nicht ganz zusammengepasst. 

Gaëlle

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir die Philharmonie zwar vielleicht nicht an ihrem besten Tag sehen durften, die Stimmung und der Klang im Saal waren dennoch äußerst interessant. Das Publikum war begeistert und von der Musik inspiriert.

Leo und Leon

Das Anniversary Concert am 26.04.26 um 17:00 Uhr in der Philharmonie Luxemburg, gespielt vom Sinfonie Orchester unter der Leitung des Dirigenten Martin Elmquist präsentierte Werke der Spätromantik von Claude Debussy, Manuel de Falla und Carl Nielsen. Die Musiker spielten sehr schön und konzentriert, während das Publikum ruhig und aufmerksam zugehört hat. 

Das erste Stück von Debussy begann sehr ruhig mit einem Querflöten Solo. Diese Gelassenheit zog sich so ziemlich durch den gesamten ersten Teil mit wenigen dynamischen Höhepunkten. Trotzdem fand ich die Musik emotionell treffend, da die Atmosphäre nostalgische Erinnerungen bei mir hervorbrachte.

Die zweite Hälfte war ein gutes Stück bewegter, dynamisch mit mehr Höhepunkten und ansprechender Besetzung. 

Als Zugabe gab es einen schnellen Marsch, was eine erfrischende Abwechselung zu der vorher gespielten Musik war. Ich spiele selbst im Musikverein und bin somit vertraut mit Märschen.

Marius

GK Musik MSS12

Fotos: Sandra Breiling

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