Zwei Jahre ist es her, dass das HGT dank einer beeindruckenden Siegesserie das Finale des Fritz-Walter-Cups erreichte. Auch in diesem Jahr wollen unsere jüngsten Kicker wieder möglichst weit kommen. Entsprechend motiviert ging das HGT in die erste Runde des Turniers, die in der Sporthalle in Konz ausgetragen wurde – und das gleich mit zwei Mannschaften.
Team 1, bestehend aus Spielern der Jahrgangsstufen 6 und 7, zeigte in der Vorrunde eine überzeugende Leistung. Nach einem knappen 2:1-Auftaktsieg gegen das Gymnasium Konz, bei dem Jamal Kendzo beide Treffer erzielte, folgte ein ebenso umkämpfter 1:0-Erfolg gegen die Realschule Konz. Den entscheidenden Treffer erzielte Milan Zahnd. Zum Abschluss der Gruppenphase setzte das Team mit einem ungefährdeten 8:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft der Blandine-Merten-Realschule ein erstes Ausrufezeichen.
Auch die zweite Mannschaft des HGT, die überwiegend aus Spielern der Klassen 5 und 6 bestand, schlug sich beachtlich. Nach einem verdienten 2:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft des Gymnasiums Konz durch Tore von Emil Dietzen und Leon Maier musste das Team zwar im zweiten Gruppenspiel eine 0:3-Niederlage gegen die erste Auswahl der Blandine-Merten-Realschule hinnehmen, qualifizierte sich jedoch als Gruppenzweiter ebenfalls für die nächste Runde.
Im Halbfinale kam es schließlich zu einem schulinternen Duell zwischen beiden HGT-Teams, das die ältere Mannschaft für sich entscheiden konnte. Damit war der Einzug des HGT in die nächste Turnierrunde bereits gesichert. Im zweiten Halbfinale setzte sich das Gymnasium Konz erst im Elfmeterschießen knapp gegen die Blandine-Merten-Realschule durch und löste damit ebenfalls das Ticket für die nächste Runde.
Im abschließenden Finale unterlag unsere Mannschaft den Gastgebern aus Konz denkbar knapp mit 0:1. Trotz spielerischer Überlegenheit über weite Strecken reichte es am Ende nicht zum Sieg. Dennoch überwog die Freude über das erfolgreiche Abschneiden und den verdienten Einzug in die nächste Runde.
Nun blicken die Jungs gespannt auf die kommenden Aufgaben, wenn es gegen die besten Teams der gesamten Region gehen wird. Vielleicht gelingt ja auch dieses Mal der Durchmarsch bis ins große Finale nach Kaiserslautern.
Text und Bild: Philipp Müller


