Die Klassenfahrt der 6d nach Bouillon

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Am Montag, dem 1. September 2025, fuhren wir, also die Klasse 6d, auf Klassenfahrt. Der Bus hielt vor dem HGT und dann ging die fast dreistündige Fahrt nach Bouillon los. Als wir angekommen waren, empfing uns schon einer der moniteurs, also der Betreuer. Er hieß Nathan. Nachdem wir eine kleine Pause gemacht hatten, ging es schon los mit dem Bogenschießen.

Dazu nutzten wir eine Hütte, in der drei Zielscheiben hingen, und jeder durfte dreimal schießen. Am Ende bildeten wir noch drei Gruppen, die gegeneinander antraten. Danach ging es zum Schwertkampf. Dabei kämpften immer zwei Schüler gegen Nathan. Am Ende konnten wir noch eins gegen eins kämpfen. Anschließend gingen wir mit Herrn Müller in den Ort ein Eis essen und durften danach unsere Zimmer beziehen. Es gab Fünfer- und Sechserzimmer für die Mädchen und ein Zehnerzimmer für die Jungs. Nachdem wir die Betten bezogen hatten, ging es auch schon zum Abendessen. Es gab als Vorspeise eine Gemüsesuppe, die man mit Croûtons zusammen essen konnte. Als Hauptspeise gab es Chicken Nuggets mit Pommes. Zum Nachtisch konnte man ein Vanilleeis genießen. Nach dem Abendessen machten wir noch einen Spieleabend. Fast jeder hatte ein Spiel dabei. Da um 22 Uhr Nachtruhe war, gingen alle um halb zehn auf die Zimmer. Das war der erste Tag unserer Klassenfahrt.

Am Dienstagmorgen gab es ein leckeres Frühstück. Danach durften wir uns ein großes Baguette zum Mitnehmen belegen. Dazu gab es noch ein Trinkpäckchen, einen Apfel, eine Wasserflasche und etwas Süßes. Dann gingen wir kurz auf unsere Zimmer, um unsere Rucksäcke zu holen. Unser erster Programmpunkt war eine Stadtrallye. Wir bekamen einen Ausfüllbogen. Mit den Leuten, mit denen wir in einem Zimmer waren, sollten wir zusammen durch den Ort laufen und versuchen, die Fragen zu beantworten. Das machte sehr viel Spaß. Daraufhin machten wir eine Pause und aßen unser Lunchpaket. Der nächste Programmpunkt war eine Monsterjagd. Wir wurden zuerst von zwei Monstern mit Pfeil und Bogen abgeschossen. Das war aber nur der Anfang. Als wir im Wald waren, fanden wir Zettel. Auf denen stand immer geschrieben, dass wir eine neue gruselige Gestalt besiegen sollten. Wir mussten diese Wesen mit einem besonderen Ruf anlocken. Als wir das getan hatten, kam immer ein weiteres Monster. Einem von ihnen mussten wir nachtanzen, um an ihm vorbeizukommen. Ein anderes konnte nichts sehen, aber dafür sehr gut hören. Um an ihm vorbei zu gelangen, mussten wir ganz leise sein und dann an ihm vorbeilaufen, so dass es nichts merkte. Als wir ein paar Monster besiegt hatten, sollten wir noch auf ein großes Stück Stoff die Burg mit Blättern, Steinen, Blumen und Gräsern legen. Zum Schluss mussten wir mit Schwertern gegen einen bösen Ritter kämpfen. Das schafften wir dann auch, denn schließlich hatten wir am Vortag gut geübt, und der Ritter war besiegt. Im Anschluss gab es noch einmal ein Eis. Als wir wieder in unserer Jugendherberge waren, bekam jeder als Belohnung für das Besiegen der Monster eine Stofftasche. Außerdem erhielten wir noch eine Urkunde für die gesamte Klasse. Zu essen gab es an diesem Abend Spaghetti und zum Nachtisch eine Art Schokopudding. Nachdem wir aufgegessen hatten, durften wir in unsere Zimmer. Am späten Abend liefen wir noch einmal zur Burg und machten dort eine Fackelwanderung. Am Ende Tages dieses langen Tages fielen wir alle müde in die Betten.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus zur Burg, um uns eine Falknerschau anzusehen. Dabei sind die Vögel über einen großen Platz geflogen. Der Falkner sprach nur Französisch. Er führte uns auch Eulen und sogar einen Geier vor, der bis zu elf Kilometer weit riechen kann. Aus der Nähe betrachtet, sahen die Vögel sehr beeindruckend aus. Danach durften wir noch ein bisschen die Burg erkunden und uns etwas im Souvenirshop aussuchen. Gegen Mittag fuhren wir wieder mit dem Bus nach Trier. Das war eine richtig schöne Klassenfahrt. ???? ????

 

Text: Frida Kannenberg, Merle Kathke und Smilla Robert (6d)

Bilder: Philipp Müller

 

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