Dank Jugend forscht: Von Trier über Ludwigshafen bis ins Nat.Lab der Gutenberg Universität in Mainz

Regionalwettbewerb in Trier – Preisübergabe
Regionalwettbewerb in Trier – Preisübergabe
Landeswettbewerb Ludwigshafen (Bild BASF)
Landeswettbewerb Ludwigshafen (Bild BASF)
Wettbewerbe, MINT/ Naturwissenschaften


Was mit einem Forschungsprojekt über Milchschaum im Februar 2026 begann, wurde für mich in diesem Jahr zu einer ganz besonderen Reise. So kam ich vom Jugend-forscht-Regionalwettbewerb in Trier über den Landeswettbewerb bei BASF in Ludwigshafen bis ins Nat.Lab der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Mit meinem Projekt „Milchschaum-Booster – den Proteinen auf der Spur“ untersuchte ich, wie sich zugegebene Proteine auf Schaummenge, Stabilität und Struktur von Milch und pflanzlichen Milchalternativen auswirken. Beim Regionalwettbewerb in Trier gewann ich damit den 1. Platz im Fachbereich Biologie sowie den Sonderpreis „Beste Arbeit“. Dadurch qualifizierte ich mich für den Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen.

Auch dort durfte ich viele spannende Erfahrungen sammeln. Besonders interessant waren für mich die Einblicke in die Forschungslabore der BASF, die Gespräche rund um Studium und Ausbildung und ein Vortrag des Chemie-Nobelpreisträgers Prof. Dr. Benjamin List. Außerdem erhielt ich zwei Sonderpreise. Einer davon ermöglichte mir einen viertägigen Forschungsaufenthalt im Mainzer Schülerlabor Nat.Lab.
Dieser Aufenthalt wurde für mich zum besonderen Höhepunkt meines Jugend-forscht-Jahres. Unter dem Motto „Von Bubble-Tea bis Nanogold“ forschte ich gemeinsam mit 17 weiteren Schülerinnen und Schülern vier Tage lang auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität. In kleinen Gruppen, betreut von Studierenden, Masterstudierenden und Doktorandinnen und Doktoranden, stellten wir unter anderem Gold-Nanopartikel her und mikroskopierten sie, führten Versuche zur Elektrochemie durch und bauten eigene Akkus. Besonders begeistert hat mich die Herstellung von Indigoblau. Bei der anschließenden Küpenfärbung durfte jeder sein eigenes T-Shirt gestalten. Den Abschluss der Labortage in Mainz bildete die gemeinsame Präsentation unserer Versuchsergebnisse.

Dieses Jugend-forscht-Jahr mit seinen Etappen in Trier, Ludwigshafen und Mainz war für mich eine ganz besondere und bereichernde Erfahrung, aus der nicht nur neue Kontakte und Freundschaften, sondern auch viele neue Perspektiven entstanden sind. Umso mehr freue ich mich darauf, auch im nächsten Jahr wieder bei Jugend forscht dabei zu sein. Zugleich möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich auf diesem spannenden Weg begleitet, unterstützt und ermutigt haben. Mein besonderer Dank gilt Frau Wollscheid, die mich während des gesamten Projekts fachlich kompetent begleitet und mich mit ihrer Unterstützung immer wieder weitergebracht hat.

Text: Ina von Renz
Bild 1/2: Regionalwettbewerb in Trier – Preisübergabe Bilder: eigene Aufnahme
Bild 3/4: Landeswettbewerb Ludwigshafen: Bilder: BASF

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