Physik

Physik In Bildern: Besonders schöne Schülerproduktes des Lötkurses

 

Der Fachbereich Physik

Es wird inzwischen von niemandem mehr ernsthaft bestritten, dass eine solide  naturwissenschaftlich-technische Bildung heutzutage für jeden Abiturienten und jede Abiturientin zwingend erforderlich ist, um in der modernen Welt zu bestehen.  Denn nur so ist man in der Lage, sich qualifiziert an den entscheidenden Diskussionen unserer Zeit  zu beteiligen.

Ein aktuelles  Beispiel ist die Energiediskussion. Nur wenn man mit dem  Energieerhaltungssatz umgehen kann, die Begriffe Energieentwertung und Wirkungsgrad verstanden hat, die Einheiten Joule und Kilowatt unterscheiden und zudem elementare Rechnungen dazu durchführen kann, ist man in der Lage,  für sich selbst oder auch andere, sinnvolle Entscheidungen zu treffen und politische Diskussionen zu diesem Thema  zu bewerten. 

Die spezielle Form des analytischen Denkens, an die man in der Schule im Rahmen des Physik-Unterrichts schrittweise herangeführt wird ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Aber sie wird immer wichtiger, denn wie sonst ist es zu erklären, dass selbst in  den bedeutenden Unternehmensberatungen oder im Investment-Banking Physiker hervorragende  Einstellungschancen haben? 

Wichtiger aber ist, dass in Zeiten eines sich noch verschärfenden Mangels an technisch-wissenschaftlichen Nachwuchs und entsprechend guter Berufschancen, nur diejenigen Schüler und Schülerinnen überhaupt die Option haben, diese karriereorientierten Fächer zu studieren, welche sich um eine gute physikalische Ausbildung während der Schulzeit bemüht haben.

Denn auch in Zukunft wird man sich diese singuläre Art zu denken nicht mal so nebenbei in Volkshochschulkursen aneignen können. Das Beherrschen dieser Kulturtechnik erfordert Beharrlichkeit, Arbeit und viel Zeit. All dies muss in der Schule beginnen. Defizite aus der Schulzeit sind in der Regel später nicht mehr zu korrigieren.  

 

Die Qualität des Physikunterrichts am HGT kann sich sehen lassen. Beispielsweise schneidet die Schule bei bundesweiten Wettbewerben wie  „Jugend forscht“ jedes Jahr sehr erfolgreich ab. Eine große Anzahl der Preisträger des Regionalwettbewerbs stammen vom HGT. Auch der Landessieger Physik aus dem Jahre 2009 stammt vom HGT.  Im Jahre 2008 und 2009 gehörte das HGT zudem  zu den erfolgreichsten Schulen im Land RLP.

Eine weiter Form der Begabtenförderung ist die Teilnahme an der außerordentlich anspruchsvollen Physik-Olympiade. In den Jahren 2010 und 2011 erreichte jeweils ein Schüler des HGT die Runde der besten 200 Physikschüler von Deutschland. ►Mehr...

 

Das Physikkollegium am HGT ist bemüht, den Physikunterricht beständig weiterzuentwickeln und für die Schüler abwechslungsreich zu gestalten.

So werden am HGT obligatorische Elektronik-Praktika in der Klasse 10 durchgeführt und sowohl in der Mittel- als auch in der Oberstufe steht den Schülern im PC-Labor das Programm „Crocodile Physics“ zur Verfügung mit dem viele Aspekte der Physik in Simulationen untersucht werden können.

 

 Untersuchung von Schalkreisen mit dem Computerprogramm „Crocodile Physics“ in einer Klasse 10.

 

Das Engagement der 10 Kollegen und Kolleginnen im Fachbereich zeigt sich aber nicht nur im täglichen Unterricht, sondern auch an der Teilnahme des Fachbereichs am EU-Projekt „crossnet“. Gemeinsam mit 25 anderen Schulen aus ganz Europa wurde an der  Weiterentwicklung des Physikunterrichts gearbeitet.

 

 

 Vorstellung des HGT-Beitrags bei der crossnet-Konferenz 2008 der EU

 

Aber nicht nur der Unterricht selbst, sondern auch die Nutzung ausserschulischer Lernorte spielt am HGT eine große Rolle. So stehen eintägige aber auch mehrtägige Exkursionen im Rahmen des Physikunterrichts auf dem Programm. Interessierten Kursen werden  berufskundliche Exkursionen angeboten. So werden Betriebe, wie z.B. die Ford-Werke in Köln, Großforschungseinrichtungen, wie z.B. das Forschungszentrum Jülich oder das  DLR in Oberpfaffenhofen bei München besucht. Und im Rahmen von Kursfahrten werden sogar Besuche im „Deutschen Museum“ in München realisiert.  

Neben dem Unterricht spielen am HGT auch ausserschulischer Lernorte eine Rolle.  Auf dem linken Bild bestimmen HGT´ler den Wirkungsgrad einer Dampfmaschine im Schülerlabor der Universität Mainz. Auf dem rechten Bild messen HGT´ler die Lichtgeschwindigkeit im Rahmen eines Laborpraktikums an der FH Trier.

 

 

 

  HGT’lerinnen beim Löten eines Roboterbausatzes bei der DLR in München