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Latein
Unsere Comenius-Schulprojekte
LATEIN-PROJEKTE VESTIGIA CAESARIS (2005 bis 2009)
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WORUM GEHT ES?
Latein als gemeinsame Basis für unterschiedliche Entwicklungen zeigt die Einheit in der Vielfalt.
VESTIGIA CAESARIS: Wir untersuchen Spuren der Romanisierung und der lateinischen Sprache verschiedener Epochen vor Ort als Basis für eine gesamteuropäische Identität.
OVID-METAMORPHOSES: Wir gestalten Transformationen ausgehend vom lateinischen Originaltext und untersuchen die Rezeption in Kunst, Literatur und Musik.

WER MACHT MIT?
Am Projekt nehmen fünf Schulen aus fünf europäischen Ländern teil:
- Humboldt-Gymnasium-Trier
- Istituto di Istruzione Superiore Martino Filetico, Viale antica Acropoli, I–03019 Ferentino
liceoceccano@email.it
- Elde College, Pusteeg 4, NL- 5481 XT Schijndel,
info@eldecollege.nl
- The Perse School for Girls, Union Road, UK- Cambridge CB2 1HF
cem@admin.perse.camb.uk
- Sint-Lodewijkscollege, Magdalenastraat 30, B – 8200 Brugge
humaniora@sint-lodewijkscollege.be
WIE LÄUFT DAS PROJEKT AB?
Nach dem Rotationsprinzip wird eine der fünf Partnerschulen pro Jahr von je 15 Schülern (10. Klasse Latein als zweite Fremdsprache) und zwei Lehrern der übrigen vier Partnerschulen eine Woche lang besucht. Alle Gäste sind in Gastfamilien untergebracht. Vor Ort arbeiten also etwa 100 Schüler in gemischt-nationalen Workshops, die Verkehrssprache ist Englisch. Das Lehrerteam aus den fünf Schulen betreut die Workshops.
In dieser Begegnungswoche entstehen neue Arten von Unterricht, die Fremdsprache Englisch wird als Vehikularsprache benutzt, um über die gemeinsame Basissprache Latein zu kommunizieren. Dies vermittelt die Erkenntnis der Einheit in der Vielfalt, ein Bewusstsein europäischer Identität.
Die Begegnungswoche wird an jeder Schule vorbereitet, die Aufgaben werden in einem Treffen des Lehrerteams aus den fünf Schulen zu Schuljahresbeginn erarbeitet. Die Ergebnisse dieser Vorbereitung werden im Plenum zu Beginn der Begegnungswoche präsentiert.
Themen der Workshops waren bisher u.a.: lateinische Inschriften, Manuskripte, Kunstprojekte, archäologische Grabung, röm. Theater, Architektur u.v.m..
Die Schüler präsentieren ihre Ergebnisse in einer Abschlussveranstaltung. Die gemeinsame Präsentation der Gruppenergebnisse regt zu besonderer Leistungsbereitschaft an, die Schüler sind offen für die Arbeitsweisen und Methoden in anderen Ländern. Sie sind überrascht, welche Leistungen sie in diesem ganz neuen Ambiente erbringen können. Im Schuljahr 2009 z. B. wurde innerhalb einer Woche ein komplettes Theaterstück mit selbst gestalteten Kostümen, Kulissen und Masken erarbeitet und aufgeführt.
WAS IST DAS BESONDERE AN DIESEM PROJEKT?
Dieses europäische Schulprojekt geht weit über sonst übliche Austauschprojekte hinaus, da die Schüler selbstständig gemeinsame Ergebnisse erarbeiten und präsentieren. Die Workshops finden an außerschulischen Lernorten statt, außerschulische Institutionen sind involviert. Eine Berichterstattung in der Presse gehört dazu, dadurch wird die Beziehung zur Öffentlichkeit, und zwar auch im Ausland, gepflegt:
Koordination: Dr. Birgit Auernheimer 
Begegnungswochen Vestigia Caesaris
Begegnungswoche 2007 in Trier
Begegnungswoche 2008 in Ferentino (Italien)
Begegnungswoche 2009 in Schijndel (Niederlande)
Begegnungswochen Metamorphoses
Begegnungswoche 2010 in Cambridge (Großbritannien)
Begegnungswoche 2011 in Brügge (Belgien)
