Europa macht Schule

DAAD-Programm „Europa macht Schule“ am Humboldt-Gymnasium Trier

Vor den Sommerferien besuchten einige Studenten des europäischen Austauschprogrammes ERASMUS, die während des Jahres 2017/2018 an der Universität Trier studierten, das Humboldt-Gymnasium, um einen Einblick in ihre jeweilige Nation, insbesondere aber die Geschichte, Kultur oder Politik ihres Landes zu geben. Im Rahmen des dafür geschaffenen Projektes „Europa macht Schule“ wird eine Vernetzung zwischen den europäischen Ländern auf schulischer Ebene angestrebt. Koordiniert vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) werden ausländische Studierende gebeten, in Schulen ihres Gastlandes ein Projekt vorzustellen, welches den deutschen Schülern andere Länder Europas näherbringen soll.

Umso mehr freuten wir uns, dass eine Zusammenarbeit mit ausländischen Studierenden an unserer Schule zustande kam und so unseren Charakter als Europa-Schule hervorhob. Zwei italienische Studenten der Rechtswissenschaften besuchten die damalige Klasse 9b, um ihnen die Geschichte des italienischen Faschismus vorzustellen. Hier stand insbesondere die Vernetzung des italienischen Faschismus mit der deutschen Geschichte des Nationalsozialismus im Vordergrund. Die Klasse 9d, eine unserer bilingualen Klassen, wurden im histoire Unterricht von einer französischen Studentin der Rechtswissenschaft besucht und konnten neben dem Thema „Vichy-Regime“ auch von der sprachlichen Erfahrung durch den Austausch mit der Muttersprachlerin profitieren. 

Aber auch die Studenten berichten von einer positiven Erfahrung mit den Schülern:

„Wir empfehlen die Beteiligung an dem Projekt Europa macht Schule: dies ist die Gelegenheit, um die Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig die Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit auszubauen.“ (Beatrice und Giacomo aus Italien)

S. Bock