Erfahrungsbericht 2010

 

„Jugend forscht – Schüler experimentieren“  

Erlebnisbericht von Manuel Beh (Klasse 7c)

Hallo zusammen, ich bin es schon wieder.
Wer letztes Jahr die Erfahrungsberichte von „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ auf der HGT- Homepage gelesen hat, wird mich vielleicht schon kennen. Mir hat die Teilnahme im vorigen Jahr so viel Spaß gemacht (mein Thema: “Weinbergschnecke“ ), dass ich mir direkt ein neues Thema zum Experimentieren gesucht habe.
Ich dachte mir, warum nicht mal Pflanzen? Gesagt, getan. Sonnenblumen fand ich ganz toll, da man mit ihnen bestimmt eine Menge ausprobieren kann. Dann der erste Rückschlag !                            
Die gekauften Blumen gingen schnell ein und die, die ich eingesät hatte, brauchten zu lange zum Keimen und Wachsen. Nun war guter Rat teuer.             
                                                                     
Da habe ich einen guten Tipp bekommen: „Gartenkresse“.         
 
 
                                                         
 
Sie ist eine Pflanze, die schnell und immer und überall wächst. Man kann sie im Sommer direkt ins Gartenbeet säen und im Herbst und im Winter in kleinen Gefäßen in der Wohnung aufziehen. Jetzt hatte ich alle Zeit der Welt, um mit Kresse meine Versuche durchzuführen. Es war so spannend und faszinierend mit dieser Pflanze zu arbeiten, dass mir im Laufe der Zeit immer mehr Experimente eingefallen sind. Wenn nicht Anfang Januar der Abgabetermin für die schriftliche Arbeit gewesen wäre, ich glaube, ich würde heute immer noch weitere Versuche mit der Kresse unternehmen.
Wie oben schon erwähnt, musste die schriftliche Arbeit Anfang Januar an den Wettbewerbsleiter geschickt werden. Kurze Zeit später erhielt ich die Einladung zur Präsentation an die Fachhochschule nach Trier.                                                                                                                   
Was mir immer sehr viel Freude bereitet ist die Gestaltung meines Ausstellungsstandes. Hier kann ich meine Versuche und Ergebnisse so präsentieren, dass die Jury und die Besucher sich ein Bild von meiner Arbeit machen können. Meine Mühen haben sich auch diesmal wieder gelohnt. Ich erhielt wieder den Sonderpreis für die beste Standgestaltung.
Die drei Juroren waren sehr nett und nahmen sich viel Zeit für meine Präsentation.
                           
Die Feierstunde in Trier lief nach demselben Schema ab wie letztes Jahr in Bitburg. Es hielt erst der Chef der Patenfirma (hier in Trier war es Herr Natus) eine Rede,  anschließend der OB von Trier, Klaus Jensen, und zum Schluss ein Beauftragter von Jugend forscht aus Hamburg. Danach begann die spannende Preisverleihung. Es wurden wieder alle Teilnehmer eines Bereiches, z.B. Arbeitswelt, Biologie, usw. nach vorne vor die Bühne gerufen und dann einzeln, oder bei Gruppenarbeiten die Gruppe, auf die Bühne gebeten. Zum Schluss wurden die Plätze drei, zwei und eins aufgerufen. Ich habe mit meiner Arbeit: „Gartenkresse- eine robuste Pflanze! Wie viel Manipulation des natürlichen Umfeldes verträgt sie?“  den dritten Platz in der Sparte Biologie erreicht. Die Freude bei mir war riesig, denn die anderen Forscher hatten auch sehr gute Arbeiten präsentiert.
 
Es war dieses Mal wieder ein ganz tolles Erlebnis, obwohl ich es vom letzten Jahr schon kannte.
Ob ich nächstes Jahr wieder teilnehme, steht noch in den Sternen, denn bis jetzt ist mir noch kein neues Thema eingefallen. Aber ich habe ja auch noch viel Zeit zum Überlegen.
 
Manuel Beh