Englisches Kino 2014

Englisches Kino: ''The Fault in Our Stars''

Lange haben begeisterte Leser auf die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers (deutsch: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“)  von John Green gewartet. Auch in die Schule ist diese Begeisterung vorgedrungen, weswegen sich einige Schüler des HGTs am 15.6.2014 zum wiederholten Male im Broadway zu einem englischen Kinoabend  getroffen haben.

 

Die 16-jährige krebskranke Hazel Grace Lancaster führt ein an sich eintöniges Leben, bis ihre Mutter sie aus Sorge zu einer Selbsthilfegruppe schickt, wo sie den attraktiven Augustus 'Gus' Waters kennenlernt. Auch dieser litt einst unter Krebs und verlor aufgrund von Knochenmetastasen ein Bein.

Schnell entwickelt sich eine immer enger werdende Freundschaft, welche bei Hazel jedoch die Angst hervorruft ihn durch ihren langsamen, aber sicheren Tod zu verletzen. Jedoch scheitern all ihre Versuche Gus von sich fernzuhalten, bedingt durch seine selbstsichere, lebensfrohe Art.

Um seine Zuneigung zu unterstreichen, möchte er Hazels innigsten Wunsch erfüllen, nämlich den Autor ihres Lieblingsromans „Ein herrschaftliches Leiden“ (Original: ''An Imperial Affliction'') in Amsterdam zu treffen.

Doch wird es ihnen trotz Hazels Krankheit möglich sein diese Reise anzutreten?

Wer glaubt, dass es sich bei „The Fault in Our Stars“ nur um einen weiteren Krebsfilm mit hoffnungsloser Liebesgeschichte handelt, der wird während des 120-minütigen Films vom Gegenteil überzeugt.

John Green gelingt es auf einzigartige Weise Humor und Lebensfreude mit Leid, Schmerz und den ernsteren Fragen des Lebens zu vereinen, was beim Zuschauer bzw. Leser eine Achterbahn der Gefühle auslöst.

Diese Reaktion ließ sich auch deutlich an den größtenteils verweinten Gesichtern der Schülerinnen (und Lehrerinnen) nach dem Kinobesuch ablesen.

Mit dem buchnahen Film schenkt John Green uns „die kleine Ewigkeit“ von Hazels und Gus Geschichte, an welcher jeder Anteil nehmen sollte, um die wahren Freuden des Lebens besser wahrnehmen zu können. Auch der Roman ist sehr lesenswert und sollte in keinem guten Bücherregal fehlen.

Vivien Leßmann und Theresa Jakobs