Besuch in Metz

Centre Pompidou, eine der schönsten Schulen Frankreichs und nette Austauschpartner - unsere Begegnung mit Schülern aus Metz

 

Hässliche Betonbauten, triste Farben, die Autobahn direkt an der Kirche und mittendrin, ein riesiges, Dampf speiendes Monster. Es ist natürlich die Rede von Thionville, die Stadt, die zum Glück nicht unser Reiseziel war. Leider muss man da aber durch, um zum schönen Städtchen Metz zu gelangen, wo es uns mit unserem Elfer Franz-Bac-Kurs diesmal hin verschlagen hat.

 
Eine exklusive Museumsführung
Erster Reisestopp war das Centre Pompidou, ein Museum für moderne Kunst in Metz. Nach der obligatorischen Rucksackkontrolle, konnten wir endlich die hohe, imposante und zugleich eiskalte Eingangshalle betreten. Aber das Highlight wartete noch auf uns. Nämlich unsere französischen Freunde, die uns, von ihnen exklusiv ausgewählte Bilder präsentierten, und das sogar noch auf Deutsch. Zu unserer Überraschung waren die meisten Gemälde von deutschen Künstlern. Anschließend guckte sich der Großteil unserer gemischten Gruppe noch eine Ausstellung mit tanzenden bunten Figuren an, welche mit unbehaglicher Musik untermalt wurde. Dort wollten die meisten nach kurzer Zeit aber auch wieder raus.
 
Das Lycée Fabert
Unser nächster Reisestopp hieß Lycée Fabert, die Schule unserer französischen Austauschschüler. Dort kamen wir nach einem halben Marathon durch die Metzer Innenstadt komplett erschöpft an. Nach einigen Verwirrungen in der Mensa haben wir dann schlussendlich unser verdientes Mittagessen bekommen. Kaum aufgegessen, ging es schon weiter mit einer Führung durch die verwinkelte und ausgesprochen schöne Schule. Viele meinten sogar, die Schule ähnelt Hogwarts.
 
Die Stadt
Letzter Punkt auf unserer Reise war eine Stadtführung, die selbstverständlich wieder unsere Austauschüler übernommen haben. So wurden wir vorbei an der Kathedrale sowie durch die schönsten Ecken der Innenstadt von Metz geführt und haben die Stadt erkundet. Highlights waren dabei auf der einen Seite die Kirchenfenster von Marc Chagall und auf der anderen Seite das Kaufhaus Lafayette, wo wir uns zugegeben ein bisschen vor der Stadtführung gedrückt haben.
Nach dieser unterhaltsamen Führung durch Metz wartete auch schon der Bus auf uns. Der Abschied war leider ein bisschen schnell, weil natürlich jeder von uns den besten Platz im Bus ergattern wollte, aber deswegen nicht weniger schlecht. Trotzdem denke ich, dass wir einen erfolgreichen Tag hatten und ich wünsche den neu entstandenen Freundschaften noch viel Glück.
 
Niklas Arnold, MSS11