Schulgeschichte im Überblick

Überblick über die Schulgeschichte des Humboldt-Gymnasiums Trier

(zusammengestellt von Gabriele Lengwin, LK Geschichte 13)


 
Das HGT im 19. Jahrhundert
Dezember 1821
Genehmigung zur Gründung einer „Knaben-Bürgerschule“
2.1.1822
Eröffnung der „Knaben-Bürgerschule“ im Hinterbau der Brauerei „Zum Walfisch“ in der Brotstraße
1824
Erhebung zur „Stadtschule“
Umsiedlung in das so genannte „Neue Gymnasium“ auf der Weberbach
1825
Bezug des Karmeliterklosters in der Böhmerstraße
1830-1893
Zahlreiche Umstrukturierungen und Umbenennungen der Schule
1896
Umbenennung zu „Kaiser-Wilhelm-Gymnasium verbunden mit Realgymnasium“
 
 

Das HGT Anfang des 20. Jahrhunderts und in der Weimarer Republik

1914

Nach der Umsiedlung des „Kaiser-Wilhelm-Gymnasium“ in die Sichelstraße

Umbenennung der in der Böhmerstraße verbliebenen Schule in „Königliches Realgymnasium mit Realschule i.E.“

1917

Anlässlich des 70. Geburtstags von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg Umbenennung in „Hindenburg-Realgymnasium“

1929
Umzug des „Hindenburg-Realgymnasiums“ in das neue Schulgebäude
in der Augustinerstraße ►Mehr...
       (aus: Festschrift. 175 Jahre HGT, S. 61)
 
 

Das HGT während des Nationalsozialismus

1937
Überführung in die Hauptform der deutschen höheren Schule
Umbenennung in „Hindenburg-Schule, staatl. Oberschule für Jungen“ Teilweise Instrumentalisierung des Unterrichts für den Nationalsozialismus ►Mehr...
1939
Beschlagnahme des Schulgebäudes für militärische Zwecke: Truppenunterbringung und Einrichtung eines Lazaretts
2.9.1944
Völlige Einstellung des Unterrichts durch Einberufung aller 15–18jährigen
Schüler zum Arbeitseinsatz der Hitler-Jugend (HJ)
23.12.1944
Vollständige Zerstörung des Gebäudes durch Fliegerbomben
 (Bild)
 
Das HGT von Kriegsende bis Ende der 1960er Jahre
1.10.1945
Wiederaufnahme des Unterrichts als „Staatliches Hindenburg Realgymnasium“ im Schulgebäude des „Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums“
1946 Notunterkunft im Behördenhaus St. Maximin
1955   
Offizielle Bezeichnung als „Gymnasium“
1956   
Beginn des Wiederaufbaus: Einbeziehung des stark beschädigten Turnhallen- und Aulabaus in die Baumaßnahmen
30.05.1959   
Feierliche Eröffnung in der Aula des Gymnasiums
(Bild)
1964/65
Gründung des Vereins „Trierer Sternwarte“
1966/67
Kurzschuljahr von Ostern bis Weihnachten von Ostern bis Weihnachten 1966 und von Januar bis Sommer 1967
 
 

Das HGT seit den 1970er Jahren

1970/71
Einführung einer französisch-bilingualen Versuchsklasse für Jungen und Mädchen
1974/75
Einführung der Mainzer Studienstufe (MSS) in der Jahrgangsstufe 11
1977
Offizielle Umwandlung in eine Koedukationsschule:
Gemeinsamer Unterricht von Jungen und Mädchen
1979-1982
„Schulkampf“ gegen Schließung und für den Erhalt der Schule
Demonstration auf dem Hauptmarkt
ab 1981/82
Ganztagsschulisches Betreuungsangebot (GTS) für die 5. Klassenstufe ►Mehr...
ab 1988/89
Eingliederung der Schüler des aufgelösten Treveris-Gymnasiums ins HGT
 
 
Das HGT in den 1990er Jahren
1993
Podiumsdiskussion in der VHS zum Namen „Hindenburg-Gymnasium“
ab 1994/95
Neuorganisation der MSS
ab 1995/96
Einrichtung des „Abi-Bac“-Zweigs ►Mehr...
Juli 1996
Wegen Generalsanierung Umzug in das Gebäude „J“ am Paulusplatz
 
 
Dez. 1997        
Rückumzug in der renovierten Schule
23.3.1998
Festakt zum Wiedereinzug und zum 175-jährigen Bestehen der Schule
 
 
 
Das HGT in der jüngsten Vergangenheit
2006/07
GTS in Angebotsform für Schüler mit Englisch als 1. Fremdsprache ►Mehr...
2007/08
GTS in Angebotsform für Schüler mit Französisch als 1. Fremdsprache
2009
Umbenennung in Humboldt-Gymnasium Trier 
 
2010/11
Fünfzügigkeit in Klasse 5 und Eröffnung der Außenstelle in der Barbara-Grundschule ►Mehr...