10./11./12. La Réunion

Réunion 2018

Am 05. Oktober war es endlich soweit! Wir traten unsere Reise auf die Réunion an. Die Aufregung war enorm. Was uns dort wohl erwarten würde?

Als wir nach einer langen, erschöpfenden Reise endlich ankamen, war die Vorfreude groß. Nach einem netten Empfang an der Schule und dem ersten Kennenlernen, ging es für jeden von uns über das Wochenende in die Gastfamilien. Als wir uns montags alle wieder sahen, gab es viel zu erzählen und nahezu jeder war begeistert von seiner Familie. Was jeder von uns feststellen konnte, ist die Offenheit und Herzlichkeit der Bewohner, mit denen diese uns begegneten.

Unsere erste Woche startete mit einem Schultag. Wir nahmen am Unterricht teil und aßen zusammen mit den Austauschschülern in der Mensa. Außerdem stellte ein einheimischer Fotograf sein Projekt vor, an dem wir in Partnerarbeit erfolgreich teilnahmen.

Mittwochs besichtigten wir die Moschee in Saint Pierre. Da es sich um eine Multikultigesellschaft handelt, sind zudem auch hinduistische Tempel und christliche Kirchen auf der Insel vorzufinden. Die bunten Märkte boten eine Vielzahl an Gewürzen, Obst und Gemüse, Tüchern, Schmuck und vielen weiteren Andenken.

Natürlich standen während der zwei Wochen Aufenthalt unter anderem auch einige Wanderungen an, auf denen wir die atemberaubende und vielfältige Natur erkundeten. Von einer Mondlandschaft auf dem Vulkan bis zu dicht bewachsenen, grünen Wäldern im Forêt de Bélouve oder dem Cirque de Cilaos, war alles dabei. Unsere Gruppe wuchs immer mehr zusammen und die Stimmung zwischen uns war sehr harmonisch.

Da in der zweiten Woche unseres Aufenthalts Ferien waren, hatten wir drei Tage Zeit, etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Einige besichtigten beispielsweise den spuckenden Vulkan bei Nacht, oder die schon ausgetrockneten Lavaströme der letzten Ausbrüche im Süden der Insel, durften an Hochzeiten teilhaben, oder unternahmen Wanderungen mit der Familie. Da außerdem ein Fest namens „Florilège“ in Tampon stattfand, traf man viele Freunde samt Austauschpartner dort. Es wurde Musik ausgetauscht, manche waren sogar auf einem Konzert.

Typisch kreolisch ist es, mit der ganzen Familie oder Freunden am Strand ein Picknick zu veranstalten, weshalb so gut wie jeder von uns die Erfahrung machen durfte. Das typische Gericht, was auch für das Picknick vorbereitet wurde, besteht aus Reis mit Fleisch oder Fisch und Hülsenfrüchten. Bei der Gelegenheit bat es sich zudem auch oftmals an, im Meer zu schwimmen.

Bei unserem Abschied flossen viele Tränen, da wir eine unvergessliche und aufregende Zeit auf der Insel verbrachten, die uns definitiv fehlen wird. Das Verhältnis zu den Familien und unseren Partnern war sehr gut und man konnte viel zusammen lachen. Vor allem wir konnten viel von ihrer Kultur lernen und mitnehmen.

 

Text: Ellen Franzen // Foto: Balint Niehl

 

 

   Séjour à la Réunion  2010

Du 17 octobre au 1 novembre 2010, 16 lycénnes, 3 lycéens ainsi que deux professeurs accompagnateurs se sont rendus sur l'île de La Réunion pour un échange avec le lycée partenaire Abi/Bac Rolland Garros du Tampon. Pendant deux semaines, les élèves ont vécu de nombreuses expériences sur l'Île intense: Ils ont découvert entre autres la forêt primaire de Bébour, fait une longue randonnée à l'Entre-Deux et ont pu admirer après une visite guidée le volcan du Piton de la Fournaise qui était en éruption. Voilà quelques photos de cette île que vous pourrez admirer.

 

                                                                                                               

                                                                                               Le piton de la Fournaise en éruption

 

                                                                                                    

                                                                                          L'ancien volcan le Piton des neiges (3070m)

 

                                                                              

                                                                         Les élèves qui ont participé à l'échange (au domaine Saint-Hazier)